Buried Realm – Embodiment Of The Divine

© Buried Realm – Embodiment Of The Divine

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Buried Realm
Album: Embodiment Of The Divine
Genre: Melodic Death Metal
Plattenfirma: Independent Release
Veröffentlichung: 24. Juli 2020

 

Rückblickend in das Jahr 2020, in dessen Sommer und es erschien am 24. Juli das zweite Studioalbum “Buried Realm – Embodiment Of The Divine” des Ein-Mann-Projektes BURIED REALM um Multitalent Josh Dummer. Der Herr hat wie auch schon in der Vergangenheit alles in Eigenregie genommen, vom Schreiben des Materials über das Einspielen der Musik bis hin zu den Aufnahmen des Albums, aber auch hier und wie beim Debüt “The Ichor Carcinoma” aus dem Jahre 2017 waren Gastmusiker mit bei der Reise, mit an Bord, nämlich für dieses Werk Dean Arnold (Operus, ex-Vital Remains), Lee McKinney (Born of Osiris), Peter Wichers (ex-Soilwork), Rafael Trujillo (ex-Obscura), Ryan Strain (Chaos For The Masses) oder auch Andy Gillion (Mors Principium Est), Benjamin Ellis (Scar Symmetry) und Bob Katsionis (ex-Firewind). “Korrigieren” muss ich die Anzahl der Alben. Klar, es gibt nur die beiden oben Erwähnten, aber beide wurden einmal mit gesanglichem und einmal instrumental in den Umlauf gebracht, daher wären es “eigentlich” vier.

So breit wie die Anzahl und das Spielende der “Besucher” in ihren eigenen Bands, so ist dementsprechend auch das hier Erhörte, ein serviertes Menü über die Grenzen des Melodic Death Metal hinaus, aber das wird, das kann oder hat jeder für sich schon eigens festgelegt oder analysiert oder auch nicht………zwinker.

Mit der Eröffnung durch “The Burning Remnants” geht schon ordentlich die Post ab. Die Double Bass, Gitarrenriffs und Solos fräsen sich förmlich in die Gehörgänge und wenn gesanglich die Growls und Screams dazukommen ist das schon feinster Genuss, mit einem Hauch progressivem, zumindest für mich. “Overlord” ist schwungvoll und energiegeladen, aber nicht ausufernd unterwegs, der Melodie wird ihren Platz eingeräumt, dargeboten hauptsächlich durch die 6-Saiter und wenn endend die Zügel nochmal kurzzeitig losgelassen werden, gibt das dem Song die entsprechend zusätzliche Note.

Master Psychosis” ist schön “krank” anzuhören, wenn das bösartig grell Gesangliche hervortritt und seinen beiden Brüdern, dem cleanen und dem growlenden, ein wenig die Show stiehlt. Trotzdem stehen sie ihrem besessenem Bruder im Song, der wie auch die Vorgänger jede Menge zu bieten hat, in nichts nach. “Scales of Queen Dragon” setzt perfekte spielerische Akzente und der dämonisch düstere Sprachgesang, der mich kurzzeitig erreicht, ist wieder “nur” die Sahne auf der Kirsche. Was ich damit meine: der Song ist bis dato sowieso schon sehr kreativ angelegt und das es das Sahnige nur noch exzellenter macht.

Im weiteren Verlauf fällt die Kreativität, das Breitgefächerte nicht den Hügel hinab, ganz im Gegenteil, denn diese wird hochgehalten und so gestalten sich die übrigen fünf Songs zu einem vielfältigen Ohrenschmaus zwischen Licht und Dunkelheit. Anspieltipp meinerseits wäre, da es einer meiner Favoriten ist: “Infinite Mutation“. Einfach mal sacken lassen, was einem dort in seiner Gesamtheit zugeführt wird und das am besten so wie ich über Headset hörend. Klasse!

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. The Burning Remnants 06:00
  2. Overlord 05:38
  3. Master Psychosis 04:02
  4. Scales of Queen Dragon 04:19
  5. Silver Tongue 06:35
  6. In the Shallow Light 04:54
  7. Embodiment Of The Divine 04:41
  8. Infinite Mutation 07:36
  9. The Wonder and Terror Of Fortune 05:05

 

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