Bloodfeast Ritual – Altars of Sacrifice (5 Track EP)

© Bloodfeast Ritual – Altars of Sacrifice

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Bloodfeast Ritual
Album: Altars of Sacrifice (5 Track EP)
Genre: Death Metal
Plattenfirma: mir nicht bekannt
Veröffentlichung: 24. Juli 2020

 

Bloodfeast Ritual stammen aus Los Angeles, der Stadt der Engel, aber musikalisch sind sie definitiv nicht engelsgleich unterwegs, denn auf ihrer Debüt-EP präsentiert mir das Trio Death Metal, thematisch werden Horrorfilme der 80er Jahre, geschriebenes von H.P. Lovecraft und blasphemisches besungen.

In der FÜNFspurigkeit die mir hier vorliegt, wird Oldschool, Technical und Brutal Death Metal wunderbar miteinander verbunden und das Ergebnis sind wahre musikalische Perlen, wie z.B.  “No More Room In Hell” und “Chopped Up And Burned“, die aus meiner Hörersicht dieses gemeinsame perfekt zelebrieren und umsetzen. Hier gibt es frontal und geradlinig auf die Kappe, gutturales/screams wechseln sich ab oder sind parallel unterwegs und man vernimmt die verschiedensten vorher erwähnten Einflüsse der Richtungen in den privaten Ohren.

Die anderen drei Protagonisten sind von dem nicht ausgeschlossen, nein ganz im Gegenteil. “Grave Fodder“, “Eternally Molested By The One Most Foul” und “Fetid Offering” (dieser handelt wohl vom Spiel “Bloodborne”) sind ebenbürtig, wuchten sie durch alle Synapsen und jeder stellt eine kreativ angelegte Einheit für sich dar. Perfekte Gitarrenläufe und Solos, die heraushörbaren Double-Bass-Attacken, die Mischung des stimmlich klaren vokalistischen, das spannend überraschende zum nächstfolgenden und der perfekte Sound geben der Veröffentlichung im gesamten die entsprechende Würze mit Schuss.

Anspieltipps meinerseits sind eigentlich alle, aber im besonderen: “No More Room In Hell” und “Chopped Up And Burned“.

Fazit: frontal, schnurstracks unverblümt und ohne Umwege auf die sonnengebräunte Glatze. Dies war ein todesmetallischer Genuss und ich bin vollends begeistert!

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Grave Fodder (4:27)
  2. Eternally Molested By The One Most Foul (4:46)
  3. No More Room In Hell (4:40)
  4. Chopped Up And Burned (3:39)
  5. Fetid Offering (3:21)

 

weitere Infos:

Facebook

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.