Baalzagoth – Morbid Persecutions

© Baalzagoth – Morbid Persecutions

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Baalzagoth
Album: Morbid Persecutions
Genre: Death Metal
Plattenfirma: Mara Productions
Veröffentlichung: 15. April 2022

 

Noch recht “jungfräulich” unterwegs, genauer gesagt seit 2019, präsentieren mir die polnischen Todesmetaller BAALZAGOTH ihr Debütalbum “Morbid Persecutions“, was im April diesen Jahres erschien, etwas über 38 min. geht und in diesem Zeitraum werden mir neun Songs inkl. dem Intro förmlich in die Gehörgänge gedrückt.

Desolation” ist das erwähnte Intro, was schön düster herüberkommt und die Tür öffnet bzw. den Übergang instrumental bildet zu “Unholy War“, der bis zur Hälfte der Distanz im satten und druckvollen Sound groovt, um dann kurzzeitig in etwas höherer Geschwindigkeit weitere Riffs und Solos aufzufahren, während Sänger Oktavius Hellhammer definitiv besessen ist, was dem Ganzen sehr gut zu Gesicht steht.

Aborted” gibt auch wieder den zweiteiligen, die kreative Ader wird nicht Ausserachtgelassen und schlussendlich dringen verzweifelt menschliche Geräusche in mich hörend ein, “Suffering” entwickelt und will raus aus sich und dies macht er mit aufstampfender Bravour, “Revenge” ist der Erste von Anfang gnadenlose, der im weiteren Verlauf schwer und wuchtig Backpfeifen verteilt und mir einiges erzählt, “Reapers Of Minds” klopft sich warm und spielt sich ein, um dann mittig aus sich heraus zu kommen und mit fetten Riffs, Solos und Schnelligkeit das Ganze ausklingen zu lassen.

Pagan´s Hell” ist akustisch und sphärisch anfänglich länger unterwegs und bahnt und schrampft sich später seinen eigen gewählten Weg, “Eternal Oblivion” schreit mich an, gibt den Fellen Zucker und schon geht mal die Post ab und der Rausschmeißer “In Nomine” könnte auch von ihren bekannten polnischen Kollegen Behemoth theoretisch stammen, ist aber ihr eigener, sehr cool und der Song ist mal anders aufgebaut als seine Vorgänger und sticht entsprechend heraus.

Fazit: Ein polnisch todesmetallisches Debüt, was sich keineswegs im Keller verstecken muss und sollte!

Von mir gibt es 8,5 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. Desolation
  2. Unholy War
  3. Aborted
  4. Suffering
  5. Revenge
  6. Reapers Of Minds
  7. Pagan´s Hell
  8. Eternal Oblivion
  9. In Nomine

 

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