Terminate – Skies Ablaze

Terminate_Skies_Ablaze_Cover

Geschrieben von Svęn Svenssøn

Band: Terminate

Album: Skies Ablaze

Plattenfirma: Rügencore Records

Veröffentlichung: 20. Mai 2016

 

Mecklenburg Vorpommern das Land der Seen, der Inseln, der Ruhe………..STOP: hier kommt Melodic Metalcore aus Bergen / Rügen. Mit der Ruhe ist jetzt Schluss!

Ich muss und will ein wenig weiter ausholen. Die Jungs sah ich zum ersten Mal auf einem Konzert im April diesen Jahres in der Rostocker Zuckerfabrik. Es gab vorher noch nie eine Berührung meiner Ohren durch Terminate. Man denkt nichts schlimmes, sagt sich: okay eine Band aus unserem Bundesland. Was da wohl kommen mag?

Im Laufe des Konzertes rügte ich meine Lauscher – beide. Warum? Weil sie mir dieses vorenthalten haben. Als persönliche Zugabe kaufte ich mir dann beide Alben.

Die Qualität der 9 Songs lassen mich gerade jetzt beim hören nur zu einem Resultat kommen. Hammer!

Der Opener ,,Terminate“ – seicht beginnend mit einem Gänsehaut Intro, setzt eine Dampfwalze von ca. 36 min. in Bewegung. Die mörderischen Doublebass von Danilo Ziemer (Drums) sind wohl der Grund, warum die Kreidefelsen auf Rügen ins Rutschen geraten, bevor Clemens Wendel (Gesang/Bass) seine Growl Attacken auf den Hörer prasseln lässt.

Mit ,,The Watching Eye“ geht es brachial weiter. Von Anfang an entsteht ein wunderbares Battle zwischen Nils Roloff (Gesang/Gitarre – seit Ende 2013 mit an Bord) und Clemens Wendel, was sich auf dem gesamten Album fortsetzt. Teufel und Engel singen in einer Band! Wenn das Gott wüsste.

Komplettiert wir das Gitarrentrio durch Robert Damerius und Johannes Ritter. Was die drei aus Ihren Saiten herausholen, ist schon beachtlich. Wunderbar platzierte Solos, brutale Gitarrenriffs in einer wahnsinnigen Qualität. Da kann ich nur sagen: Hut ab!

Meine persönlichen Highlights auf dem Album sind ,,Delirium Deja Vu” und ,,Hard to Live With”.

Alter Falter. Da schrampfen und thrashen sie sich aber so was von durch meine Gehörgänge, ohne die Orientierung der Vielfalt zu verlieren. Vom Allerfeinsten!

Das gesamte Album besticht durch pure Abwechslung. Man merkt die Jungs haben Spaß und das ist gut. So kommen wir auch in den Genuss. Der Sound / die Produktion ist echt fett.

Wenn ich mir überlege, das es erst das zweite Album ist, dann freue ich mich schon auf weitere Tonträger. Aber die Messlatte liegt schon ziemlich hoch 🙂

Schaut sie euch live an. Ich habe sie einmal erlebt und das nicht zum letzten Mal. Und wenn Ihr dann vor Ort seid, achtet auf die Zugabe. Ich sage nur: Aces High!

9,5 von 10 Höllenfeuer Punkten!

 

TRACKLIST

  1. Terminal
  2. The Watching Eye
  3. Delirium Deja Vu
  4. Hard To Live With
  5. Godless
  6. Shellshock Aftermath
  7. Worlds Apart
  8. Give Up The Ghost
  9. Empire

 

Mehr Infos:

http://www.terminate-official.com/news.php

https://www.facebook.com/terminatemetal

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.