Streambleed – United in Hatred

© Streambleed – United in Hatred

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Streambleed
Album: United in Hatred
Genre: Groove Metal
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: 1. Juli 2022

 

Das Zweitwerk “United in Hatred” der österreichischen Metaller um STREAMBLEED erblickte an einem sommerlich strahlenden Morgen das Licht der Welt, Zwölflinge wurden es und und diese teilen sich die 54:13 min. “Lebenserwartung” untereinander auf.

Das kurze Intro “Deux Ex Machina” eröffnet und dies noch still und gediegen, aber zum Ende hin wird es etwas aggressiver, um so den Übergang zu “United in Hatred” passend zu gestalten, der groovend, rammend, aber auch schön geradlinig sich seinen Weg bahnt, gepaart mit unterschiedlichsten vokalistisch gehörtem, mittig leicht epischem und schönen Momenten der 6-Saiter Fraktion. “Redlined” geht zuerst seicht akustische Wege, schmeißt diese dann über Bord und frisst sich langsam im mittleren Tempo vorwärts.

Our Place” führt es anfänglich ganz zu meiner Freude schnurstracks und direkt aus, bricht dann mit diesem, um das Tempo zurückzufahren, was aber im weiteren Verlauf immer wieder mal zum Beginn zurückkehrt und zum gesamten gesellen sich zusätzlich schöne, fast fliegende Melodiebögen, die dem Song richtig gut zu Gesicht stehen. “Trail of the Past“…Open The Fire??!!…lässt deinen Kopf noch mehr mitwippen während energielastig ausgeteilt wird, aber auch eine erholsame Phase wurde eingebaut, sodass man seine Nackenmuskeln sortieren kann.

Insane” ist schon fast “balladesk”, mit einer etwas anderen Energie, aber trotzdem sind hier zwei zusammengeführte Homo Sapiens im trauten drehen nicht undenkbar, “Crisis Cult” versprüht anmutende Klänge aus dem Land der aufgehenden Sonne, entlädt sich weiterführend anders und das kreativ breitgefächert, während mir “Mindless” chorales anbietet, mit Tempo -und Richtungswechsels spielt und den Gitarren hier weitaus mehr Bühne bietet, die sie für sich beindruckend zu erobern wissen.

The Haunted” ist schwebend, ist austeilend, ist sphärisch, “Delusion” ist nun in richtiger Balladenstimmung und das Pärchen von oben kann hier ganz in Ruhe seine Kreise drehen, “Killers of our Perfection” rammt sich in den Boden und das letzte Kind in der Wiege, “Into the Abyss“, reißt dich machtvoll mit in den Abgrund. Persönlich gefällt mir das variierend unterschiedlich Gesangliche, aber trotzdem war mir anderes dieser Sparte über die gesamte Spielzeit zu gleich, ansonsten strecke für das Werk anderthalb Daumen in die Höhe.

Wie immer ist es eine persönlich, zum Ende hin geformte Bestandsaufnahme des ganzen meinerseits, eure ist vermutlich eine andere und während ich dies schreibe, geleiten mich Klavierklänge zur Tür hinaus.

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. Deux Ex Machina
  2. United in Hatred
  3. Redlined
  4. Our Place
  5. Trail of the Past
  6. Insane
  7. Crisis Cult
  8. Mindless
  9. The Haunted
  10. Delusion
  11. Killers of our Perfection
  12. Into the Abyss

 

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