Schattenmann – wir sind einfach kommunikative Typen

© Schattenmann

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Heute stellt sich Schattenmann unseren Quick5 Fragen.

 

HF: Herzlichen Glückwunsch zur Veröffentlichung eures neuen Albums. Ihr hab in den letzten 2 Jahren ja einen Wahnsinnsstart  hingelegt. Was waren Rückblickend eure Highlights?

Schattenmann: Highlights gab es wirklich einige. Das erste mal mit Schattenmann auf der Bühne zu stehen, unsere erste eigene Headlinertour Anfang des Jahres, unser Gig auf dem M’era Luna 2018 oder auch so kleine banale Dinge, wie unser neues Album „Epidemie“ zum ersten Mal in Händen zu halten.

HF: Viel Zeit ist seit eurem Debütalbum nicht vergangen, trotzdem sind die Unterschiede zum neuen Album „Epidemie“ deutlich. Was meint ihr, woran liegt das? Was hat eure stilistische Entwicklung maßgeblich beeinflusst?

Schattenmann: Wir glauben, dass es an Schattenmann, also an der Band selbst liegt. Wir haben in den letzten 2 Jahren so viel Erlebt, so viele Höhen und Tiefen miteinander durchgemacht. Das hat uns natürlich geprägt und uns jede Menge kreativen Input gegeben.

HF: Meine Favoriten auf „Epidemie“ sind „Ruf der Engel“, „Schwarz ist Religion“ und „Nadel und Faden“. Gibt es zu den Songs Stories? Wie sind sie entstanden? Was beeinflusst euer Songwriting?

Schattenmann: Unsere Songs entstehen auf unterschiedliche Weiße, da gibt es kein Rezept oder eine bestimmte Herangehensweise. Wir schreiben, wie es uns in den Sinn kommt und verarbeiten auch viel Erlebtes in unseren Songs. Mit „ Ruf der Engel“, „F.U.C.K.Y.O.U“ und „Nadel und Faden“ haben wir zwischenmenschliche Beziehungen verarbeitet. Lügen, Intrigen, Verrat, Enttäuschung, Hilflosigkeit und Abschied nehmen, sind Themen dieser Songs. Es war wie eine Art Therapie diese Nummern zu schreiben. Sie geben einen tiefen Einblick in unsere Gefühlswelt und erzählen unsere Geschichte.

HF: Trotz der wahren Schwemme an neuen NDH-Bands habt ihr euch in kürzester Zeit eine stabile Fanbase aufgebaut, nicht zuletzt durch eure Aktivitäten im Bereich Social Media, was eine enge Fanbindung erzeugt. Als ihr damit angefangen habt, hat kaum eine Band das so aktiv und offensiv betrieben wie ihr. Wie kam es dazu? War das reines Kalkül?

Schattenmann: Wir sind einfach kommunikative Typen und gehen offen auf die Leute zu. Das hat nichts mit Kalkül zu tun, ganz im Gegenteil. Das hat sich alles so ergeben und die „Schattenmann – Familie“ ist einfach immer weiter gewachsen. 

HF: Nach diesem Traumstart, wo seht ihr euch in 5 oder 10 Jahren? Was wollt ihr unbedingt noch erreichen?

Schattenmann: Wir hoffen in 5 bis 10 Jahren noch immer unsere Musik in dieser Konstellation machen zu können, Gigs zu spielen und eine gute Zeit zu haben. Wir sind offen für Alles und gespannt, wo uns diese Reise noch hinführt. Wir wollen nichts „unbedingt“ erreichen. Das klingt so nach Brechstange und nach Zwang. Wir haben den ein oder anderen Traum, wie z.B. einmal zur Prime Time auf einem großen Festival zu spielen oder vielleicht irgendwann von der Musik leben zu können.

 

HF: Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt  unsere Fragen zu beantworten.

 

Sehr, sehr gerne und jederzeit wieder 🙂

Liebe Grüße

Schattenmann

 

Interview: Michi Winner

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