Sandstorm – Dungeon Of Death (EP)

© Sandstorm

Geschrieben von: Klaus S.
Band: Sandstorm
Album: Dungeon Of Death (EP)
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Dying Victim Productions
Veröffentlichung: 22.05.2026

„Stell dir drei schwarz gekleidete Krieger vor, die mit erhobenen Waffen und dem Donner über dir im Galopp über das Schlachtfeld auf dich zustürmen … doch statt eines schnellen, gnadenlosen Todes erwartet dich der mitreißende Heavy Metal von SANDSTORM!“ So preist der Waschzettel die dritte EP der schwedisch-kanadischen Formation SANDSTORM an, die immerhin fünf Jahre hat auf sich warten lassen.

Der den Auftakt gebende Titeltrack macht direkt mehr als deutlich, dass die Band – wie gehabt – konsequent die Old School Schiene fährt, angefangen von der Produktion bis hin zum Sound schreit alles nach 80er Jahre – was das abermals ziemlich grottige Cover miteinschließt. „Dungeon Of Death“ ist ein überraschend eingängiger Midtempo Track, bei dem man über den tatsächlichen Metal Faktor sicherlich vortrefflich streiten könnte. „Slave To Sin“ kommt etwas dynamischer daher und verfügt über einen lässigen Groove sowie einer wunderbaren Hookline.

„Death After Life“ knüpft stilistisch an den Opener an, wenngleich die Nummer vielleicht nicht über die ganz großen Hooks verfügt wie der EP-Einstieg. „Close Combat“ wirkt zu Beginn wie ein Groover aus den Gründerjahren des Metal, bevor der Song dann doch noch Schwung aufnimmt und mit ausdrucksstarken Chören einen bleibenden Eindruck hinterlässt. „Storm The Gate“ bringt zwar ein paar britische Einflüsse mit ein, punktet aber eher mit einer energiegeladenen Performance denn mit umwerfenden Songwriting. Das sieht dann beim abschließenden „The Bird“ ganz anders aus, der Track weiß mit feinem Riffing und – im Vergleich zu den übrigen Stücken – mit einem Anflug von Aggressivität zu punkten.

Machen wir uns nichts vor, „Dungeon Of Death“ dürfte in erster Linie Liebhaber der Nostalgiewelle ansprechen, die hier vollends auf ihre Kosten kommen dürften. Wer hingegen mit einer nerdigen Produktion und einem recht einfach gehaltenen Sound nichts anfangen kann, dürfte eher nicht glücklich werden.

Von mir gibt es 7 von 10 Hellfire Punkten.

Tracklist:

  1. Dungeon Of Death
  2. Slave To Sin
  3. Death After Life
  4. Close Combat
  5. Storm The Gate
  6. The Bird

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