Sadraen – Orphan Lord

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Sadraen
Album: Orphan Lord
Genre: Progressive/Groove/Death Metal
Plattenfirma: M & O Music
Veröffentlichung: 29. September 2017

 

Im Jahre 2014 erschien die EP “Sophomore“, 2017 dann das Debütalbum “Orphan Lord” der Franzosen von SADRAEN. Das Quartett hat sich dem Progressive/Groove Metal verschrieben, bietet mir zehn Titel für die Ohren und dieses mit einer Gesamtlänge von 38:36 Minuten.

Schon die ersten Töne des Openers “Hideous Soul” klappern und donnern gewaltig unter dem Pony (natürlich ist die Frisur gemeint). Groovig stampfend mit growlig und vor schmerz windendem Gesang, der sich gegenseitig perfekt ergänzt und dem wuchtigen Song die extra Würze gibt. Mit “The Stoic Gathering” kommt schon mein erster Favorit hervor gekrochen und ich erwische mich selbst mit wippenden Schädel. Gitarren-Riffs die sich schneidend in mein Gehör fräsen, Momente der Ruhe die dies wieder unterbinden, um mir dann wieder episch und schwer brachial die Nackenmuskeln näher zu bringen.

4th Wall” steht seinem Vorgänger in nichts nach, “Torn” ist schmerzerfüllt in jeglicher Hinsicht, hauptsächlich aber in der stimmlichen Darbietung, “Synaesthesia” steht harmonisch ruhig progressive in den Startlöchern, um dann in einer kurz gewaltig instrumentalen Art und Weise weiter nach vorne zu preschen. “Orphan Lord” umringt mich mit Drum-Kanonaden und in seiner Gesamtheit schwer daherkommend,  “Sarcoma” folgt diesem in perfekter groovender Umsetzung, der Gesang ist weiterhin brutal breit gefächert und klar aufeinander abgestimmt.

Human Hatcher” brettern mit voller Wucht aus den Boxen als gäbe es kein morgen. Definitiv ein weiterer Favorit für mich neben dem folgenden “Terse Aeon“, das an Wucht nochmal eine Schippe drauflegt, die 6-Saiter wunderbar mit fetten Riffs erklingen lässt. Den Abschluss bildet “To Whatever End“, was mich zu Beginn kurz musikalisch an Bathory erinnert. Nach gut fünf Minuten endet eine faszinierend fantastisch düstere Debütreise, die mich aus den Tennissocken gehauen hat.

Fazit: Ein französisches Baguette mit weicher Konsistenz? !mitnichten! Das Debüt der Landsleute war definitiv ein hart groovend-progressives Death-Metal Brett in jeglich musikalischer Hinsicht!

Von mir gibt es daher 9.5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1. Hideous Soul 03:22
  2. The Stoic Gathering 03:15
  3. 4th Wall 05:27
  4. Torn 04:06
  5. Synaesthesia 01:57
  6. Orphan Lord 04:40
  7. Sarcoma 03:24
  8. Human Hatcher 03:34
  9. Terse Aeon 03:50
  10. To Whatever End 05:01

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/sadraenofficial/

https://sadraen.bandcamp.com/

 

 

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