Lordi – Recordead Live – Sextourcism In Z7

© Lordi

Geschrieben von Michi Winner
Band: Lordi
Album: Recordead Live – Sextourcism In Z7
Genre: Hardrock / Heavy Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 26. Juli 2019

Letze Woche noch Thema bei “The Masked Singer”, heute auf meinem Tisch: Lordi
Ich war echt erstaunt, dass es die noch gibt. Seit “Hard Rock Hallelujah” hatte ich von denen nichts mehr gehört und das ist jetzt ja schon 13 Jahre her. Tatsächlich waren die Finnen in der Zwischenzeit alles andere als untätig und haben nach bisher neun Studioalben jetzt ein Live-Album am Start. Aufgenommen wurde es während der Sexorcism-Tour im letzten Jahr im schweizerischen Pratteln. Neben der Doppel-CD gibt es auch noch eine DVS und eine Vinyl-Version. Ich habe jetzt aber erst mal gute eineinhalb Stunden Konzert vor mir und das ist schon die gekürzte Ausgabe.

Die Soundqualität dieser Aufnahme ist zwar ok, könnte aber etwas klarer sein, oft wirkt der Sound recht dumpf und zumindest auf den ersten Tracks scheint das Publikum noch nicht ganz wach zu sein, zumindest hört man es im Chorus kaum. Aber immerhin zwischen den Tracks wird gejubelt.
Auch wenn ich hier kaum Songs kenne und sie somit nicht verschiedenen Alben und Jahren zuordnen kann, wird mir schnell klar, dass Lordi einen stringenten Stil verfolgt und über die Jahre nur wenig Neues dazu kam. Der Rock, den die Dame und die Herren bieten, bedient sich vorwiegend klassischer Gestaltungselemente mit relativ simplen und eingängigen Melodien. Solide gemachter Hardrock zum mitgrölen quasi.

Bei “Naked In My Cellar” haben es Lordi dann auch endlich geschafft das Publikum zu animieren, so dass jetzt auch etwas Live-Stimmung aufkommt. allerdings befürchte ich, dass die CD-Version hier nicht der große Wurf ist. Durch die Abstriche im Sound, die ein Live-Album nun mal mit sich bringt, ist es einfach ein durchschnittliche gutes Hardrock Album, aber mehr nicht. Viel macht bei Lordi nun einmal gerade die Optik aus, daher ist die DVD-Version eher zu empfehlen. Ich lasse das Album ab hier einfach im Hintergrund weiter laufen, dafür ist es perfekt. Klarer Fall von ist ok, tut keinem weh, reißt aber auch nix.

Von mir gibt es 6,5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

         CD1

  1. Sexorcism
  2. Would You Love A Monsterman
  3. Missing Miss Charlene / House Of Ghosts
  4. Your Tongue’s Got The Cat
  5. Heaven Sent Hell On Earth
  6. Mr. Killjoy
  7. Rock The Hell Outta You
  8. Blood Red Sandman
  9. It Snows In Hell
  10. She’s A Demon

    CD 2

  11. Slashion Model Girls
  12. Naked In My Cellar
  13. Rock Police
  14. Hug You Hardcore
  15. Evilyn
  16. The Riff
  17. Nailed By The Hammer Of Frankenstein
  18. Who’s Your Daddy
  19. Devil Is A Loser
  20. Hard Rock Hallelujah

 

Line Up:

Mr. Lordi: Gesang
Mr. Amen: Gitarre
Mr. Ox: Bass
Mr. Mana: Schlagzeug
Ms. Hella: Keyboard

 

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