
© Iron Kingdom
Geschrieben von: Bernd Kröninger
Band: Iron Kingdom
Album: Shadows and Dust
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Steel Shark Records
Veröffentlichung: 06.06.2026
Aus Surrey, British Columbia, Kanada erreicht uns ein neues Album des Eisenreiches. „Iron Kingdom“ besteht seit 2011, war von 2004 bis 2011 unter „Twisted“ bekannt. Immerhin schafften sie es bis heute zu einem Live Album und sechs kompletten Alben. Chris Ostermann (g, lead voc), Megan Merrick (g), Leighton Holmes (b, back voc) und Max Friesen (dr) füllen mit den 10 Songs ganze 48:22 Minuten. Lassen wir uns von Schatten und Staub überraschen.
Vielleicht etwas kurios einen Opener als „Verteidiger“ („Defenders“) zu benennen. Was sie hier bemerkenswert verteidigen, ist ein astreiner Metal Song, der den Charakter eines „Killersongs“ bedient. Eine Voice, die in Höhen steigt begleitet von einem Drum – Battle , einem Solo, das mitreißt. Eher als Angriff auf unsere Metal – Gene zu sehen.
Ist der „Eternal Emperor“ nun als episch, oder als martialisch zu bezeichnen? Irgendwie eine Mixtur aus beidem. Voice und Backing Vocals als martialisch. Die melodischen, friggelnden Gitarren dann eher als episch. Eine verdammt geile Basslinie baut sich in „Dreamless Sea“ auf. Die Tore des Totenhauses („Deadhouse Gates“) werden durch die sich puschenden Gitarren aufgesprengt. Überraschend der Speed in „Line of Fire“. Die Energie, die von dem Song ausgeht, spiegelt den absoluten Spaß jedes einzelnen Musikers wider. Wer hier „unbewegt“ in der Ecke sitzt, sollte sich auf Metal testen lassen.
Ebenso rennt „Dark Demands“ durch die Rille, fördert starke Gitarrenriffs zutage. Chris bringt sich zwischen zwei Soli mit einem Markerschütterndem Scream in Erinnerung. Knappe drei Minuten, die in beiden Songs „Dark Demands“ und „Line of Fire“ höllische Energie schaffen. Nehmen wir noch den Schluss Track, den „longrun“ des Albums. „Sacred Fire“ beginnt mit klassischer akustischer Gitarre. Sozusagen ein lockendes „Intro“. Lässt galoppierenden Drum die Richtung weisen, die sich mit den Gitarren „battlen“.
Nach dem Refrain (2:08) nimmt der Song Speed auf. Entwickelt sich mit dem Solo und dem starken Chor (ab 2:58 bis 4:11) zu einem rockigen Epos. Hier entstehen so viele Eindrücke, das man den Song mehrmals hören muss. Für mich ist „Sacred Fire“ der „Burner des Albums“. Somit auch mein Favorit!
Fazit: Eine Scheibe mit vielen Einflüssen 80er Bands wie Maiden oder Priest, die den ein oder anderen „Killersong“ hervorbringt. Starke Vocals und Killer – Rhythmen die Dich in die Gesäßfläche treten. Absolut mitreißend! Was auch dem Mix aus Heavy Metal und den sehr gut integrierten „dunkleren Tönen“ zu verdanken ist. Megageile Refrains verfeinern diese Scheibe. Dieser Metal ist Gold wert. 9 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
01- Defenders
02- Eternal Emperor
03- Dreamless Sea
04- Deadhouse Gates
05- Line of Fire
06- Blood and Steel
07- Shadow of Times
08- Dark Demands
09- Starlight
10- Sacred Fire
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