
© Hunter Omega
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Hunter Omega
Album: Lake Of Death (EP)
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Independent
Veröffentlichung: 09.09.2026
Hunter haben sich in den zehn Jahren ihres Bestehens einen Namen in der belgische Metal Szene gemacht. Doch mit dem nun erfolgten Einstieg zweier neuer Mitglieder entwickelt sich der Sound der Band weiter, so dass es Zeit für eine Neuausrichtung war. Daher wird aus Hunter nun HUNTER OMEGA, und um diesen Wandel dann auch musikalisch zu untermauern, folgt mit „Lake Of Death“ eine erste 4-Track EP unter dem neuen Banner.
Den Anfang macht „Ghost Of Anarchy“, ein kraftvolller Banger, der im Chorus mächtig anzieht und auch aufgrund des Gesangs ein wenig an Metal Church erinnert. Ein großartiger Start in das Mini-Album, der für mich eher nach bewährtem Stil als nach Neupositionierung klingt. Der Titeltrack dreht mächtig am Rad und geht für mich eher in Richtung US Metal als noch die NWOBHM Ausrichtung auf dem letzten Hunter-Album „Rebel Angels Rise“.
„Knight Of The Black Rose Part 3“ schließt die einst auf dem Debüt begonnene Saga ab und setzt vorrangig auf eine epische Erzählweise, was sich in Teilen auch auf die Vocals auswirkt, leitet jedoch im letzten Drittel in einen Galopp-Part über, der seit Jahrzehnten von Maiden perfekt zelebriert wird. „F.A.F.O.“ ist ein stürmisch-aggressiver Rausschmeißer, der genauso gut als vergessenes Kleinod des 80er Metals durchgehen könnte.
Auch wenn ich die Unterschiede zum bisherigen Schaffen eher als Marginal bezeichnen würde, so ist der Neustart von HUNTER OMEGA zweifelsfrei gelungen. Bleibt nur zu hoffen, dass der erste Longplayer nicht allzu lange auf sich warten lässt.
Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Ghost Of Anarchy
- Lake Of Death
- Knight Of The Black Rose Part 3
- F.A.F.O.
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