Hellrazer – Bonecrusher

© Hellrazer – Bonecrusher

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Hellrazer
Album: Bonecrusher
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Self-Production
Veröffentlichung: 3. Juni 2019

 

HELLRAZER kommen aus Calgary, Kanada und spielen kraftvollen Heavy Metal. Aktuell liegt mir ihr viertes Studioalbum “Bonecrusher” aus der Mitte des Jahres 2019 vor.

Stilistisch sagt man ihnen nach, sie wären die kanadischen Judas Priest. Nun gut, das kann ich zumindest teilweise in musikalischer Hinsicht bestätigen. Der Opener “Capture Or Kill” wäre so ein Beispiel. Geradlinig gibt es auf die Haube im selbig vorher erwähnten Stil. Stimmlich sind für meine Ohren kaum Ähnlichkeiten zu verzeichnen, aber es handelt sich ja hier auch nicht um eine Judas Priest Tribute Band, daher finde ich auch jede menge beindruckende und kreative Eigenständigkeit. “Spitting Venom” und “Ancient Fire” sind kraftvolle Tracks, zweiter noch mit etwas mehr Wucht und Geschwindigkeit. Das bisher gehörte haut rein und lässt den Nackenmuskeln kaum Spielraum eine Erholung einzulegen.

Revolt” kommt schwer groovend und rifflastig um die Ecke. Leider überzeugt mich hier das Vokalistische nicht auf ganzer Linie und klingt manchmal etwas schräg. “Gutsucker” geht geradlinig dauerhaft zu werke, “Bonecrusher” eröffnet ruhig, um dann schwer einzutauchen, sich einer weiteren Entwicklung zu unterziehen und den Gitarrenläufen freien Lauf zu lassen. Bei “Metal Heavy” wurde Ralf Scheepers (Gamma Ray, Primal Fear) als Gast-Leitsänger dazugebeten. Der Song selber geht mit gerader und schwerer Riff-schneidender Struktur zu werke und bietet vielerlei kreative Momente.

Necropolis” ist mit fast acht Minuten der längste Song auf dem Album. Hier hätte ich mir in der Kürze liegt die Würze gewünscht, zumal sich doch vieles wiederholt und der gesungene Refrain …Necropolis… keinen Eintritt bei mir findet. “Killroom” bietet wieder breitgefächert stampfenden Metal in Reinkultur, “End Of Days” rundet das Ganze eindrucksvoll gitarrenlastig ab und endet nach gesamten 55:33 Minuten.

Fazit: nicht alles gefiel, vieles doch und für mich als eine Neuentdeckung lohnenswert!

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Capture or Kill 04:52
  2. Spitting Venom 04:46
  3. Ancient Fire 04:02
  4. Revolt 05:21
  5. Gutsucker 05:14
  6. Bonecrusher 07:10
  7. Metal Heavy 04:26
  8. Necropolis 07:45
  9. Killroom 04:55
  10. End of Days 07:02

 

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