
© Evil Warriors
Geschrieben von: Bernd Kröninger
Band: Evil Warriors
Album: Evil Warriors
Genre: Death / Thrash / Black Metal
Plattenfirma: Into Endless Chaos Records
Veröffentlichung: 13.04.2026
Mit ihrem selbsbetitelten Album „Evil Warriors“ bringt die 2007 gegründete Band ihr drittes Album auf den Markt. Beast (g, voc), Alastor (g), Metnal (b), Exesor (dr) und B.S. (sax) wollen ihre Fanbase hiermit erweitern, und Leipzig musikalisch vertreten. Wie sollten da „Zweifel“ aufkommen? und genau mit diesem Titel eröffnet das Album.
Zur Überraschung haben wir jetzt schon einen „Longrun“ zu verzeichnen. Ganze 12:49 Minuten, die sehr melancholisch, entspannt beginnen. Nur von kurzer Dauer, aber beeindruckend. Mit Einsetzen der höllischen Voice bekommt der Song eine Wendung in den Black Metal Bereich. Dabei unterstützt die gleichklingende Drum den Schauer Effekt. Nach den ersten 4 Minuten könnte man „Zweifel“ haben, wie es weitergeht. Die drohende, growlende Voice setzte sich gegen die harten Töne der Instrumente in den Vordergrund. Gut 13 Minuten, die erheblich an den Nerven zehren, und erst ab Minute 10:20 eine angenehmere Struktur anschlagen.
In gleichem Maße setzt sich „Suche“ fort. Nicht so wirr, aber dennoch dämonisch, erschreckend und für mich radikal. 3 Minuten kürzer als der Opener, aber Unruhe stiftend. Erinnert mich an die Werke von Stockhausen.
„Possessed“ trifft den Nagel auf den Kopf. In den 7:29 Minuten spielen die Jungs wie „Bessessene“. Keine Struktur erkennbar, keine einzige Sequenz, die für mich erklärbar scheint. Dem ordnen sich auch die beiden letzten Songs „Entäußerung“ (Verzicht) und „Fieber“ unter.
Fazit: Nerven aufreibendes Album, das zurecht bei dem Label („Into Endless Chaos Recordings“) untergekommen ist. Aggressiv, radikal und zerstörend. 4 von 10 Hellfire Punkten gehen in die Messestadt Leipzig.
Tracklist:
01- Zweifel
02- Suche
03- Possessed
04- Entäußerung
05- Fieber
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