Dynamation – Paranormal Isolation

© Dynamation – Paranormal Isolation

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Dynamation
Album: Paranormal Isolation
Genre: Death Metal
Plattenfirma: Independent
Veröffentlichung: 1. Februar 2019

 

Am 30. Januar 2016 veröffentlichte das Duo aus Leipzig (bestehend aus Reno Becker (Ex-Grabak) und Sänger Thomas (Calliophis) ihre EP “3 Chapters of Paranormal Isolation“. Gute drei Jahre später erschien nun das Debütalbum “Paranormal Isolation“, was nahtlos an die kleine Erstveröffentlichung anknüpft. 

Mit dem Opener “Chamber” ballert es gleich wuchtig Death-Metal lastig aus den Boxen, Erinnerungen an Morbid Angel erwachen in teilen ein mir und das Ende klingt schön morbide. “Silhouette” kommt groovend mit dem entsprechenden Riffing, kommt stampfend aggressiv daher und der Saubere nicht übertünchte Sound gibt dem ganzen noch den gewissen Geschmack. Genauso fein mit kraftvoller Dynamik geht es weiter bei “Inner Exile” und “Voice Phenomenon“, wobei zweiter ein wahres Riffgewitter hervorzaubert und das über die gesamte Länge des Songs. Klasse!

Nicht minder uninteressant als seine beklemmenden Vorgänger sind “Confrontation with the Inexplicable (Part 1)” und “Confrontation with the Inexplicable (Part 2)“. Warum hier aber zwei Parts gewählt wurden weiß ich nicht. Vielleicht werde ich ja noch zu meinen Lebzeiten darüber aufgeklärt. Bei “Smell of Putrefaction” fühle ich mich ein wenig in das Jahr 1989 oder auch 1995 zurückversetzt, genauer zu “Altars Of Madness” und “Domination” der oben erwähnten Band. Diese sind zwei meiner Lieblingsalben und daher gefällt mir der hier zu hörende Song richtig gut, natürlich hier in einem anderen brutalen Soundgewand und mit markanterer stimmlicher Präsenz. Ich gebe hier nur meinen Eindruck wieder, eurer mag ja ganz anders sein.

Cadavermate” kann im gesamten Songwriting überzeugen, haut mich mit seiner beklemmend rohen Atmosphäre aus den gestreiften Tennissocken und meinen Nackenmuskeln freuen sich, wenn die 4:27 min. vorbei sind. Was für eine Granate und damit definitiv eines meiner Highlights auf dem Album. “Self-Eating Salvation” lässt kreativ die Muskeln spielen und gibt mir als Rausschmeißer nochmal die volle gewünschte Breitseite!

Fazit: Das sächsisch todesmetallische Duo haut mich eins ums andere mal wutentbrannt mit diesem Kraftpaket aus den vorher schon erwähnten Fußüberstreifern. Gratulation nach Leipzig und metallischen Dank!

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire Punkten

 

Trackliste:

  1. Chamber
  2. Silhouette
  3. Inner Exile
  4. Voice Phenomenon
  5. Confrontation with the Inexplicable (Part 1)
  6. Confrontation with the Inexplicable (Part 2)
  7. Smell of Putrefaction
  8. Cadavermate
  9. Self-Eating Salvation

 

weitere Infos:

https://www.facebook.com/DynamationDeath/

https://dynamation.bandcamp.com/album/paranormal-isolation-album

 

 

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