
© Devil‘s Train
Geschrieben von:Bernd Kröninger
Band: Devil‘s Train
Album: Devil‘s Train (Re-Release)
Genre: Hard Rock / Heavy Metal
Plattenfirma: Fireflash Records
Veröffentlichung: 19.06.2026
Es kommt doch öfters vor, als gedacht. Immer wieder gibt es von vor langer Zeit veröffentlichten Alben ein Re – Release. Stellt sich mir die Frage warum? Nun, es mag unterschiedliche Gründe haben, die seitens des Labels, seitens der Band vorgenommen werden. Nehmen wir es einfach mal so hin, und genießen diese Zweitveröffentlichung. Und da reihen sich „Devil‘s Train“ mit ihrem selbstbetitelten Album nach 15 Jahren in die Reihe der „second Chance“ mit ein.
Ein harter Einstieg in den Opener „Fire and Water“ zeigt die Richtung an. Ein kompakter Ohrwurm. Cooler Refrain (..“fire and water gives salvation to my soul“..), der sofort zum Mitsingen einlädt. Dazu ein knalliges Riff (2:03). Ohne die Zeit durchzuatmen, knallt der Titelsong „Devil`s Train“ mit einem geilen Gitarren Intro rein. Leadguitar und Bass bestimmen den Einstieg. Wie ein Transrapid saust der Track mit wirbelnden Drums und kratzigen Riffs durch die Rille.
Wow, da fallen die Würfel in ein mächtiges Gitarrenspektakel bei „Roll the Dice“ („würfle“). Die starke Voice fordert regelrecht dazu auf (2:05) (..„roll the dice, roll the dice, roll the diiiice yeah“ …„you will sacrifice“..). „To the ground“ ist rhythmisch etwas ruhiger mit einer weeping Guitar.
„Forever“ überzeugt als hymnische, balladeske Liebeserklärung, die mit leidenschaftlicher Voice bestärkt wird. Kurz hatte es den Anschein als sänge hier David Coverdale.
In die Reihe der Ohrwürmer dieser Scheibe gehören auch „Devil‘s Kiss“ mit der „stotternden“ Gitarre oder auch „Room 66 – 64“. Letzterer Song beginnt mit schnellem Tempo, das die Finger an den Saiten zu besonderen Leistungen fordert. Einen dreckigen Sound liefert „Coming Home“, der kompromislos und energiegeladen für Aufsehen sorgt. „Yellow Blaze“ ist wie eine Rüttelplatte.
Eine gefühlvolle Ballade liefern sie mit „The Answers“ ab. Zum Schluss gibts noch ein Cover von „Guess Who“. „American Woman“ (1970) lief bei mir seinerzeit mehrmals am Tag. Das Cover hält es mit dem Original durchaus mit.
Fazit: Okay, ich kannte die Band nicht. Was sie hier abliefern sind knochenharte Rocksongs. Mächtige Riffs, bärenstarke Soli, fette Rhythmen und einer bemerkenswert starken Voice ist es zu verdanken, das hier eine wahnsinnige Produktion auf dem Teller liegt. Höllischer Treibstoff, der sofort zündet.
8,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
01- Fire and Water
02- Devil’s Train
03- Roll the Dice
04- To th Ground
05- Forever
06- Sweet Devil’s Kiss
07- Find new Love
08- Room 66 64
09- Coming Home
10- Yellow Blaze
11- The Answers
12- American Woman
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