Blue Öyster Cult – Heaven Forbid

© Blue Öyster Cult

 

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Blue Öyster Cult
Album: Heaven Forbid
Genre: Hard Rock
Plattenfirma: Frontiers Music
Veröffentlichung: 06.03.2020

Und wieder einmal präsentieren uns die Jungs eine Neuauflage aus Ihrem Schaffenswerk. Diesmal ist es mit Heaven Forbid eine Scheibe von 1998. Und wie immer stellt sich die Frage, warum. Wurde vor einiger Zeit doch erst „Cult Classics“ aus dem Jahre 1994 neu veröffentlicht. Vielleicht hängt es ja doch mit dem neuen Plattenvertrag und der Ankündigung eines neuen Studioalbums zusammen, denn um neue Fans zu bekommen muss man ja diese irgendwie auf sich aufmerksam machen.

Mit „Heaven Forbid“ hat man da ein Album, welches sich damals so ziemlich von den vorherigen Alben abgrenzte. Es war rockiger ausgefallen als das leider nicht so beachtete „Imaginos“-Album, das 10 Jahre zuvor erschienen ist.

Und dann geht es auch direkt zur Sache. Mit ansprechendem Mainstreet-Grove startet „See you in Black“ um dann mit einem sehr atmosphärischen „Harvest Moon“ das für mich erste Highlight zu präsentieren.
„Power underneath Despair“ knallt dann auch wieder so richtig, sind die Riffs doch so ziemlich ausgefallen und die Tempiwechsel innerhalb des Songs wegweisend was die neue Härte des Albums angeht. Bis hierhin alles überzeugend.
Doch dann der erste Wehrmutstropfen. „X-Ray Eyes“ kann mich nicht überzeugen. Da hat mir der Film besser gefallen.
„Hammer back” rockt dann ein wenig mehr, kann jedoch auch nicht an die ersten Songs anknüpfen. 
„Damaged“ ist mir persönlich zu funky, da gibt mir „Cold Grey Light of Dawn“ mehr.
Mit „Real World“ flacht es dann für mich wieder ein wenig ab, um dann mit „Live form me“ mal wieder einen Song rauszuhauen, der durchaus auch heute noch Hitpotenzial hat.
„Still Burning“ rockt dann wieder mal etwas mehr und knüpft an die ersten Songs an.
Warum aber „In Thee“ in dieser Version den Weg auf dieses Album geschafft hat, kann ich nicht nachvollziehen. Sicher ist der Song nicht schlecht, aber wenn schon ein neues Album, dann bitte auch zum Abschluss. Fairerweise muss ich aber auch sagen, dass ich durch die ersten Alben so ziemlich fixiert bin was die Musik von Blue Öyster Cult angeht. Und damit will ich die Band keineswegs auf „Don´t fear the Reeper“ reduzieren. Alle Songs sind gut, aber die Geschmäcker halt unterschiedlich. Somit gibt es von mir 7 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist:

  1. See You in Black
    2. Harvest Moon
    3. Power Underneath Despair
    4. X-Ray Eyes
    5. Hammer Back
    6. Damaged
    7. Cold Gray Light of Dawn
    8. Real World
    9. Live for Me
    10. Still Burnin’
    11. In Thee

    LineUp:

    Gesang: Eric Bloom
    Gitarre: Donald Roeser
    Synthesizer: aka Buck Dharma
    Keyboard: Allen Lanier
    Bass: Jon Rogers
    Schlagzeug: Ron Riddle

    Weitere Infos:

Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Öyster_Cult
Facebook: https://www.facebook.com/pg/blueoystercult/posts/?ref=page_internal
YouTube: https://youtu.be/0vVU7MyK9fQ

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.