Beastwood – Long Road to Ho

© Beastwood

Geschrieben von: Marius Göddert
Band: Beastwood
Album: Long Road to Ho
Genre: Stoner Rock
Plattenfirma: Coffin & Bolt Records
Veröffentlichung: 07.05.2021

 

BEASTWOOD haben mit LONG ROAD TO HO bereits ihre dritte Platte am Start. Mit nur vier Songs – von denen einer ein Cover ist – und einer Gesamtspielzeit von nur 13:50 Minuten ist LONG ROAD TO HO gar nicht mal so lang und wirkt ebenso mittendrin abgebrochen, wie der Titel der EP. Das soll dem Hörvergnügen jedoch keinen Abbruch tun.

Das Quartett aus Casper, Wyoming beschreibt seinen eigenen Stil auf Bandcamp als „Music that should be played during every Patrick Swayze bar fight“, was ich als eingefleischter Nichtkenner von Swayze-Filmen mal unkommentiert stehen lasse. Ansonsten halten die Jungs groovige Riffs bereit, die uns mit runtergestimmten Gitarren serviert werden.

Der Opener „Electric Gangbang“ zaubert mir mit seinen energischen Riffs und einem Sänger, der ein wenig nach Rob Zombie klingt, direkt ein Lächeln ins Gesicht. Auch die zweite Nummer „Denim Venom“ wartet mit eingängigen Stoner-Riffs auf, kommt aber für meinen Geschmack nicht so richtig aus ihrer Comfort Zone heraus und mäandert mehr so dahin. Zumindest bleibt kein Highlight des Songs bei mir hängen. Mit „Girls of Gold“ haben BEASTWOOD mein Interesse dann zurückgewonnen: Ein Radiosound-Intro und dann geht’s nur noch vorwärts in bester Fu-Manchu-Manier. Im Refrain kommt zu meiner Freude exzessiv die Cowbell zum Einsatz und der Song endet mit einem Gitarren-Jam samt Effekt, den ich nicht anders als sirenenartig beschreiben kann.

Angesichts der Tatsache, dass das letzte Album 2013 erschien, ist es schade, dass es nicht für mehr als drei neue Songs gereicht hat. LONG ROAD TO HO macht trotzdem Spaß und ich werde das Album definitiv im Sommer beim Hillbomben mit meinem Rollbrett auf Straßentauglichkeit testen.

Daher gibt es von mir 7 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Tracklist:

  1. Electric Gangbang
  2. Denim Venom
  3. Girls of Gold
  4. Degenerated (Reagan Youth cover)

Mehr Infos:

Bandcamp

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