Arallu – En Olam

© Arallu – En Olam

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Arallu
Album: En Olam
Genre: Middle Eastern Black / Death Metal
Plattenfirma: Satanath Records
Veröffentlichung: 22. September 2019

 

Middle Eastern Black / Death Metal aus Israel kreuzte bisher noch nicht meinen Weg. Dies hat sich nun mit dem siebten Album “En Olam” ein für alle mal geändert. Das Quintett verbindet schwarz dämonisches mit orientalischen Klängen. Dieses klingt schon spannend genug und ist schon zu Beginn beim Opener “The Center Of The Unknown” eindrucksvoll zu vernehmen, gefolgt von “En Olam“, wo das erste mal weiblich stimmliche Klänge neben infernal bösartigen Drums und Vocals einzug halten, natürlich immer gepaart mit der schon vorher erwähnten musikalischen Zweisamkeit.

Devils Child” prügelt sich durch die teuflische Kinderstube und verbindet immer wieder verschiedenste Elemente miteinander. Das Devils Child wird mir förmlich und nicht sprichwörtlich in die Ohren, sondern um die Ohren gehauen. Der Song ist okay, haut mich aber jetzt nicht vom Höllenthron. “Guard of She’ol” geht zu Beginn nach einem kurzen Ausschnitt aus der Unterwelt in straighten Rhythmus über, um dann die Geschwindigkeit zu erhöhen, zu verlangsamen und zum Schluss hin die Gitarren-Saiten zu schreddern.

Vortex of Emotions” ist ein doomig epischer Trip durch andere Welten. Über die Hälfte der Zeit thronen die Instrumente, bevor das stimmlich mephistophele einsetzt und dem ganzen noch die entsprechend okkultistische Würze gibt. “Achrit Ha’yamim” ist ein kurzer traurig anmutender Track, der in hebräisch verfasst wurde. Zu Beginn spricht ein Herr (ich habe leider Ahnung, ob dieser eine Berühmtheit ist oder nicht oder einfach nur ein Bandmitglied).

Prophets Path” bindet Darbuka und Saz in das Infernale mit ein, “Unholy Stone” spielt gleichmäßig mit melodiösen Riffs, um mir dann heftig links und rechts eine zu verpassen. “Trail by Slaves” kommt wuchtig und aufbäumend aus meinen Boxen, genauso wie “Spells“.

Fazit: der mittlere Osten gemischt mit dem musikalisch schwarzen klingt sehr interessant, aber ob eine Nachwirkung bleibt wird sich nach mehreren Durchläufen zeigen.

Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1. The Center of the Unknown
  2. En Olam
  3. Devil’s Child
  4. Guard of She’ol
  5. Vortex of Emotions
  6. Achrit Ha’yamim
  7. Prophet’s Path
  8. Unholy Stone
  9. Trail by Slaves
  10. Spells

 
weitere Infos:

https://www.facebook.com/ARALLU666/

 

 

 

 
 
 
 
Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.