Unantastbar – Wellenbrecher

© Unantastbar – Wellenbrecher

 

Geschrieben von Kirstin Albrecht
Band: Unantastbar
Album: Wellenbrecher
Genre: Deutschrock / Punkrock / Oi!
Plattenfirma: Rookies & Kings
Veröffentlichung: 28. August 2020

 

Leute Leute,

wie die Zeit verfliegt und mit ihr die Musik, die uns prägt und begleitet und uns immer wieder durch die Ohren prescht, mit diesem Gefühl von „weißt du noch wie alles begann“. In jeder Zeit etwas, was unantastbar bleibt, ins Herz gebrannt. Einem jedem die Wellen des Lebens, ist dies die gute alte Zeit von Morgen.

Aber alles auf Anfang.

Ein Jahr ist es her, dass ich die neue unantastbar Platte auf meinem Plattenkarussell platziert, meine Eindrücke im Hellfire-Magazin verfasst habe und nun freut sich meine Nachbarschaft im Küstenland über die aktuellen Klänge des Wellenbrechers, welche die Jungs aus Südtirol gegen die Stille dieser Zeit zum Besten geben, denn das die rebellischen Punkrocker eine ordentliche Welle machen, darf sich ein sehnsüchtig wartender Deutschrock Liebhaber nicht entgehen lassen.

Eingeleitet wird vom ersten Kracher „Wir sind die Stimme“, welches bereits auf der Youtube Plattform im offiziellen Video Gewand erschienen ist. Als einer von drei explizit Tracks stimmgewaltig und unzensiert, mit voller Wucht nach vorn. In aller Deutlichkeit nehmen die Vollblutrocker auch diesmal kein Blatt vor den Mund, sondern erheben die Stimme (Joachim “Joggl” Bergmeister) im gewohnt rauen und pogofähigen Deutschrockjargon. Begleitet von starken Gitarrenriffs (Christian Heiss / Thomas „Tom“ Conrater / Mathias „Spitzi“ Sparenza (Bass)) und krachenden Schlagzeugpeitschen (Florian “Schkal” Wieser ) lädt schon der erste Track zu Dosenbier und zum Mitstimmen ein und wenn die Deutschrock Fans derzeit keine Konzerte feiern bin ich mir absolut sicher, dass dieses Album vom ersten Track an Grillabenden und Roadtrips nach Südtirol der treue Begleiter im lauen Spätsommer ist.

Ob Liebe, ob Hass, ob Mut oder Reflektion, für jeden Gemütszustand stimmen die richtigen Klänge im rhythmisch stimmigen Gewand aus den Lautsprecherboxen und entgiften diese toxischen Tage, mit einer erholsamen Dosis an ordentlichem Punkrock. In Melodie verpackt im Track „tausend Gedanken, tausend Bilder„ genau auf den Punkt gebracht. Dieses Album holt dich mit jedem Song da ab, wo du stehst und bläst erfrischenden Wind in die Ohren, zu neuen Wegen und altem Deutschrock Gefühl.

Ob kritisch, nachhaltige Worte „aus der Ferne“ zu den typisch knallharten rhythmischen Gitarren und Drum Fills oder ehrfürchtige Riffs zum emotionsgeladenen Track „Bitte geh nicht“, ist dabei jeder Song aus der Talentschmiede unverkennbar. Stilecht, knallhart und unpoliert! Genau das ist Unantastbar und kein Mainstreamdreck, der ins Radio passen will.

Authentisch gehen die Jungs seit 2004 jeder Strömung entgegen, wohlgemerkt einen steinigen aber unverkennbaren Weg und machen auch nun hörbar ihr Versprechen wahr, denn in die niemals endenden Unantastbar Geschichte reiht sich dieses Meisterwerk ein. Die treue Unantastbar Fangemeinde, welche stetig verdientermaßen wächst, freut sich auf ein Wiedersehen in brennender Konzert Luft und gemeinsamen unvergesslichen Pogonächten. Wieder mal Getreu ihrem Motto: Unsere Musik soll da sein um Spaß zu haben, zu feiern und um gestärkt durchs Leben zu gehen! ……und was soll ich sagen… auch meine Nachbarn feiern dieses Album.

Für die 17 Songs gibt es von mir 9/10 Hellfire Punkte und ein großes Dosenbier auf weitere Jahre feinsten Punkrock in seiner gesamten Entwicklung.

 

Trackliste:

  1. Wir sind die Stimme
  2. Ich glaube an mich
  3. Rette sich wer kann
  4. Flügel
  5. tausend Gedanken, tausend Bilder
  6. Für immer wir zwei
  7. Deine Hölle, Dein Leben
  8. Meine Seele für Dein Herz
  9. Alles was zählt
  10. Aus der Ferne
  11. Uns gehört die Welt
  12. Bitte geh nicht
  13. Die Geschichte von Stefan
  14. Flucht nach vorne
  15. Keiner mag Dich
  16. Jeder Tag zählt
  17. Ich bleibe hier

 

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