Unanimated – Ancient God Of Evil (Re-Release)

© Unanimated – Ancient God Of Evil (Re-Release)

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Unanimated
Album: Ancient God Of Evil (Re-Release)
Genre: Melodic Death/Black Metal
Plattenfirma: Century Media Records
Veröffentlichung: 15. Mai 2020

 

Ein Re-Release der schwarzen musikalischen Zunft liegt mir vor, genauer gesagt das der Schweden von UNANIMATED aus dem Jahre 1995, also genau richtig zum 25jährigen Jubiläum des zweiten Album. Melodiös und düster umgarnt mich dieses und man glaubt eigentlich nicht, das es schon ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat.

Man kann dieses Werk schon als erstklassig bezeichnen und nicht nur wegen seinem exzellenten Songwriting und der daraus resultierenden kreativ düsteren Darbietung. Immer wieder werde ich überrascht, mal mit frontalen Attacken, mit verdunkelt elektronischen Zwischensequenzen, fetten Riffs und Richtungswechseln (“Life Demise“, “Ocean Of Time“, Dead Calm“,”The Depths of a Black Sea“), schwer stampfendem (“Eye Of The Greyhound“) oder durch verträumt instrumental melancholisches, das aber immer noch vom Mantel der Nacht umhüllt und umschlungen ist (“Mireille“). “Ruins” setzt all das oben schon erwähnte perfekt um, ohne als eine Kopie zu klingen, denn jeder hier vertretene Song weißt Eigenständigkeit auf, die im gesamten eine Einheit bildet. Cool sind hier auch die kurzzeitig im Hintergrund auftauchenden ja was auch immer…….dunkle Trommel-Donner-Geräusche?!

Dying Emotions Domain” hat fast durchgängiges Headbanging-Potential mit einen schönen Abschluss in Spieluhrenoptik am Klavier und der Neunte im Bunde “Die Alone“,  ist noch einmal geprägt von nachtschwarzer Ummantelung, wobei mich Sänger Micke Brodberg (Jansson) in Momenten an Chuck Schuldiner erinnert inklusive einiger in Töne gefasster Passagen. Das ist keine Kritik, sondern ein Lob in beide Richtungen. Der Song ist einfach nur klasse und ein würdiger Rausschmeißer.

Hier haben Micke Brodberg (Jansson) / Vocals, Jonas Mellberg / Gitarre, Johan Bohlin / Gitarre, Richard Cabeza (Dismember) / Bass und Peter Stjärnvind (Vojd, Ex-Nifelheim, Ex-Entombed) / Drums schon damals einen Meilenstein hingelegt, der heute seines gleichen sucht. Im übrigen ist für 2020 ein neues Album geplant und ich bin sehr gespannt darauf.

Fazit: Begeistert zurück in die Vergangenheit, mit einem Meilenstein der schwedisch in schwarz getränkten Melodic Death Metal Veröffentlichungen!

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Life Demise
  2. Eye of the Greyhound
  3. Oceans of Time
  4. Dead Calm
  5. Mireille
  6. The Depths of a Black Sea
  7. Ruins
  8. Dying Emotions Domain
  9. Die Alone

 

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