
© Total Annihilation
Geschrieben von: Stefan Lorenzen
Band: Total Annihilation
Album: Mountains of Madness
Genre: Thrash-/Death Metal
Plattenfirma: Testimony Records
Veröffentlichung: 16.01.2026
Nach immerhin 20 Jahren Bandgeschichte veröffentlicht das Schweizer Quintett TOTAL ANNIHILATION ihr viertes Album. Ich bin auf diese Band vor knapp einem Jahr aufmerksam geworden, weil diese im Vorprogramm einer Band eingesprungen sind und bei mir mächtig Eindruck hinterließen. Außerdem ergab sich noch nach dem Gig ein ausgiebiges Gespräch mit Frontshouter Daniel Altwegg.
Die Jungs waren brutal und hatten das Soundcheck One zerlegt. Nun erscheint MOUNTAINS OF MADNESS auf dem Label Testimony Records, welchem man sich vor kurzen angeschlossen hat. Mitten in die schon beginnende Vorbereitung auf die Rezension verkündete die Band, dass Bassist Niklaus Denger und Gitarrist Jürgen Schmid die Band aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen verlassen werden.
Die Brutalität, welche die Band Live auszeichnet, setzt sich ebenso auf dem Album fort. Mehr Speed, mehr Melodie, mehr „in your face“ als noch beim Vorgänger. Mit dem Opener „The Art of Torture“ geht es direkt zur Sache. Ein Riffmassaker, unterstützt durch massig Doppel-Bass Drumming, zerstört sofort alles, was sich einem in den Weg stellt.
Etwas ruhiger wird es anfänglich bei „Mountains of Madness“ bevor man im Laufe des Songs wieder mächtig auf das Gas tritt. Der nächste „Song“, namentlich „Illusion“ genannt, bringt atemberaubende 9 Sekunden auf die Uhr und geht wie ein heißes Messer durch die Butter.
„Choose the Day“ kommt da schon etwas „grooviger“ um die Ecke und wird so manche Nackenmuskulatur beanspruchen. Danach kommt wieder ein Riffmassaker par excellence. „Age of mental Suicide“ rast mit unglaublicher Präzision durch den Äther. „Invisible Conflagration“ fängt mit einem Klavier an und stampft dann zu Anfang schleppend, bevor es dann nach kurzer Zeit wieder in ein Riffmassaker endet.
Den Abschluss bildet dann „Hate Remains“, das schon eher Death Metal lastig ist. Damit endet ein wahres Massaker am Gehörgang und lässt einen ausgepowert zurück. Wer also die Chance hat die Jungs bei sich um der Ecke zu sehen, sollte unbedingt hingehen und ordentlich die Hütte abzureißen.
Apropos! Wer vielleicht Interesse hätte als Bassist oder Gitarrist bei den Jungs einzusteigen, der kann sich einfach per DM auf deren Instagram Account melden.
Von mir gibt es 8 von 10 Hellfire-Punkten.
Tracklist:
01 The Art of Torture
02 Mountains of Madness
03 Illusion
04 Chokehold
05 Choose the Day
06 Age of Mental Suicide
07 Nyctophobia
08 Beneath the Cross
09 Invisible Conflagration
10 Lost Forever
11 Hate Remains
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