Schicksalsalben unseres Teams: Frank tanzt zu Schlager Pogo

In den letzten Jahren haben wir unseren Lesern kurz vor Jahresende hintergründige Einblick in unser Team gegönnt, indem wir uns gegenseitig interviewt haben.
Irgendwann sind die wichtigen Dinge gesagt und weitere Interviews untereinander liefen in Gefahr, unsere Leserschaft zu langweilen.

Deshalb haben wir dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit beschlossen, Euch unter dem Titel Schicksalsalben zu zeigen, welche Alben uns derart stark beeinflusst haben, dass unser weiterer Weg im Bereich Hard ‚n‘ Heavy fortlaufen musste.

 

Unser Fotograf Frank hat sich strikt geweigert, beim „Schicksalsalbum“ mitzumachen. Kurzerhand sind wir dann (natürlich Corona konform) zu Frank gefahren, haben ich gefesselt und so lange mit Schlager berieselt, bis er zugestimmt hat, auch etwas zu schreiben. Wer glaubt, das wäre leicht gewesen… Mitnichten, schließlich fotografiert Frank auch auf Schlager Festivals, was ihn ziemlich abgehärtet hat. Wir waren kurz davor, aufzugeben…..

 

Puh, was soll ich als Fotograf schreiben? Das ist mal wieder eine verdammt harte Nuss die man mir hier vorsetzt, hätte ich das damals gewusst als ich zu diesem verrückten Haufen gestoßen bin? Hahaha

Aber eigentlich ist das ganz einfach bei mir zu erklären. Mein großer Bruder ist „schuld“ daran, dass ich diese Musik höre…

Mein Bruder war ein paar Jahre älter ist als ich, und wir teilten uns immer ein Zimmer. Dadurch war immer Kampf um den Kassettenrecorder angesagt, den er immer gewonnen hat.

Dazu kam auch die berufliche Tätigkeit meiner Eltern, und er dann oft auf mich in jungen Jahren aufpassen müssen.

Da er nicht mit mir daheim rumhocken wollte, hat er mich einfach mit zu seiner „Gäng“ genommen. Und da die Jungs alle ausschließlich Rock und Metal hörten, wurde mir das quasi von klein auf eingeimpft.

Ende der 70er/Anfang der 80er waren ja Bands wie AC/DC, Motörhead, Saxon, Whitesnake usw. sehr angesagt bei der Jugend, und damit bin ich dann auch aufgewachsen.
Natürlich habe ich dann irgendwann auch angefangen, die Kassetten meines Bruder zu kopieren. Damit konnte ich dann bei meinen gleichaltrigen Freunden etwas angeben.
Irgendwann habe ich mir auch meine ersten Singles vom Taschengeld gekauft.

So ein richtiges „Schicksalsalbum“, das mich zum Metal geführt hat, das gibt es bei mir nicht. Was es aber bei mir gibt, ist eine „Schicksalsband“ und das sind die Scorpions. Die Jungs aus Hannover waren damals ja total angesagt und dementsprechend waren sie auch überall präsent. Und so bin ich an dieser Band hängengeblieben, bis heute. Die Scorpions sind auch heute noch meine absolute Nr.1! Ok, wir klammern ein paar Alben aus, die von 1993 bis 1999… hahaha

Mein erstes „großes“ Konzert war dann natürlich auch ein Scorpions Konzert, die Savage Amusement Tour 1988 in der Schleyerhalle Stuttgart. Damals war ich zarte 15 Jahre alt ? In dem Alter wurde dann meine musikalische Breite auch etwas weiter gefächert.
Britpop (wobei hier das Wort „Pop“ doch etwas deplatziert ist) war dreckiger Rock mit Synthesizer. Ska und Oi kam noch dazu… Man wollte ja als Jugendlicher rebellieren! Und das ging bei uns damals am besten über die Musik.

Naja, es haben damals natürlich auf Platten von Depeche Mode, Duran Duran und Co daheim gestanden. Schließlich wollte man ja auch mal an ein paar Mädels rankommen und das ging mit Motörhead schlecht… hahaha

Aber der Rock / Metal war, ist und wird immer meine Nummer 1 bleiben, auch wenn ich heutzutage musikalisch noch breiter aufgestellt bin als damals, was sicherlich auch an meiner Tätigkeit als Konzertfotograf liegt.
Ich fotografiere ja noch für ein anderes Magazin und auch für diverse Veranstalter, und da entdeckt man dann doch immer mal wieder etwas, was einem gefällt….

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