Redaktions Quick5 – Black Heart Susanne

Diese entspannte Haltung täuscht… 🙂

Keine Band, kein Plattenlabel oder Veranstalter. Nein… heute stellen sich unsere Teammitglieder dem Quick5-Interview. Mal schauen, was wir von Susanne erfahren.

Susanne ist relativ neu im Hellfire Team und auch nur deshalb dabei, weil ich Sie einfach mal angesprochen habe, ob sie nicht Bock hätte, Rezensionen für’s Hellfire zu schreiben.
Erst haben wir hin und her gemailt, dann telefoniert und schließlich willigte Susanne ein, es einmal zu versuchen.

 

Jörg: Susanne, wir haben uns 2017 in Siegen beim Grave Digger Videodreh zu „Lawbreaker“ getroffen. Du hattest mich gebeten, von Dir und Deiner Bekannten ein Foto zu machen.
Wie kam es, dass Du bei diesem Dreh dabei warst? Und natürlich für mich auch interessant zu erfahren, welche Eindrücke Du von dem Dreh mitgenommen hast?

 

Susanne:  Als mir ein Bekannter sagte, Grave Digger dreht das Video zu Lawbreaker in Siegens Vortex und sucht noch Statisten, dachte ich zuerst an einen Scherz.
Aber das war es nicht. Meine Begleitung musste kurzfristig absagen und interessanterweise waren auch kaum Leute aus Siegen dort, die ich kannte.
So ein Ereignis muss natürlich, wenn auch auf laienhaften Handyfotos, festgehalten werden. Selfies sind nicht so meins, also musste Jemand dafür herhalten.
Wen ich da allerdings angesprochen habe, wusste ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Facebook hat es dann ans Tageslicht gebracht und über diesen Weg kam ich auch auf die Seite des Hellfire-Magazins, wo ja eine Fotogalerie des Drehs zu finden war.

Es war sehr beeindruckend, auch mal bei der Entstehung eines Videos mit so vielen netten Metalheads dabei zu sein.
So bestehen auch einige Kontakte, Facebook sei gedankt, noch heute. Wie auch zu dir.

 

Jörg: Nach dem Dreh wurden wir beide dann über Facebook Freunde 🙂
Ich habe dadurch gesehen, dass Du eine Menge Posts in Richtung Musik, speziell Metal  machst.

Da wir eigentlich ständig beim Hellfire personell unterbesetzt sind, was die Redaktionsarbeit angeht, habe ich Dich dann einfach mal angeschrieben, ob Du nicht eventuell Bock hättest, bei uns mitzuarbeiten.

Ich denke, die Anfrage meinerseits hat Dich etwas überrascht. Was ist in Deinem Kopf vorgegangen, als Du meine Nachricht gelesen hast?

Susanne: Oh ja , das kann man so sagen.
Ich war völlig überrascht, als deine Anfrage kam.
Es war gänzlich Neuland in Sachen Schreiben für mich und nach meiner ersten Versuchs-Rezi … smile … habe ich nur gedacht, ‚auf Was hast du dich da wieder eingelassen‘.
Aber du hast mir ja zur Seite gestanden und mein Interesse war in jedem Fall immer noch da.

Musik hören und Musik rezensieren sind schon zwei Welten, habe ich zumindest für mich festgestellt.

 

Jörg: Obwohl ich ja regelmäßig Deine Posts in Facebook gelesen habe, war ich im Nachhinein schwerstens überrascht, wie schwarz Deine Seele ist 🙂
Du ziehst mit Deinem Musikgeschmack am selben Strang, wie unser Fotograf/Redakteur Sven.
Death Metal scheint Dich vollkommen zu faszinieren.
Wie würdest Du Deine musikalischen Vorlieben beschreiben?

Susanne: Nach den Überraschungen deinerseits, ist es schön, nun auch dich mal zu überraschen 🙂
Ja, ich habe eine schwarze Seele, aber auch einen Blick über den Tellerrand für Alles was metallisch ist und mir ins Ohr geht.

Aber die Darkside überwiegt. Und durch Svens Posts und Rezis habe ich auch schon einige mir bis dahin unbekannte Bands in mein Black Heart geschlossen.

Ich kann es nicht anders beschreiben, aber „this music puts me in another zone“ egal wie meine Stimmung gerade ist, es gibt immer was Passendes.

 

Jörg: Nachdem Du jetzt schon eine Zeitlang im Team bist, interessiert mich sehr, wie sich Dein Blick zum einen in Richtung Hellfire, zum anderen in Richtung Musik allgemein entwickelt/verändert hat.

Susanne: Bisher war ich immer nur aufs Hören und Konzertbesuche festgelegt.
Magazine habe ich nicht gelesen und über Online-Magazine habe ich mir vorher auch keine Gedanken gemacht.

Aber nun durch das Hellfire-Magazin lerne ich sehr viele, mir unbekannte Bands direkt mit Infos kennen und ich weiß manchmal nicht mehr, was ich zuerst hören soll.

So geht es mir eigentlich schon immer, aber gezielte Tipps sind besser als wahlloses Suchen z. Bsp. bei Youtube.

Geändert hat sich, dass ich manchmal beim Hören schon das Schreiben im Kopf habe, statt einfach nur zu Hören. Aber das bekomme ich trotzdem auch noch hin.

 

Jörg: Durch Deine redaktionelle Arbeit beim Hellfire hast Du ja wahrscheinlich ein Terrain betreten, welches Dir vorher verschlossen war.
Ich kann mir vorstellen, dass dadurch in Dir Wünsche und Träume aufkommen, die Du Dir gerne erfüllen würdest.
Was würdest Du gerne erleben und entdecken? Was würde Dein (schwarzes) Metal Herz heftiger schlagen lassen?

Susanne: Ohne dich wäre es wahrscheinlich immer noch neues Terrain.
Was habe ich für Wünsche und Träume? Ein Meet & Greet nach einem Konzert mit einer meiner vielen Lieblingsbands wie Hypocrisy/Peter Tägtgren, Satyricon, Watain, Samael und und und.
Ich glaube das würde das Black Heart sogar für einen Moment aussetzen lassen.

Was wünsche ich mir noch? Den einen oder anderen vom Team vielleicht mal persönlich auf einem Konzert zu treffen. Aber das ist sicher nach Absprache mal erfüllbarer als mein erster Wunsch.

 

Interview: Jörg

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