Overdrive – The Final Nightmare

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Overdrive
Album: The Final Nightmare
Genre: NWoBHM / Heavy Metal / Hard Rock
Plattenfirma: Pure Rocks Records
Veröffentlichung: 22. August 2014

 

OVERDRIVE aus Grantham in England gründete sich im Jahre 1977 und zählt doch eher zu den verkanten Juwelen des NWoBHM.  Kam man in der Hochphase der Bewegung auf gerade mal eine – mittlerweile natürlich äußerst rare und gesuchte – Drei-Track-Single („On The Run“, 1981), so folgten nach dem kompletten Abebben der NWoBHM seit 1990 insgesamt vier Studioalben. Mit “The Final Nightmare” erschien Album Nummer Fünf.

Invited To Hell” beginnt mit einem düster philosophisch angehauchtem und gesprochenem Intro, bevor dann der Metal Zug ins rollen kommt. Knackige Riffs, fette Drums, ein wummernder Bass und ein wenig Keyboarduntermalung bilden das Grundgerüst auf dem David Poulter vokalistisch steht. “Twice Shy” ist ein schöner stimmig geradliniger Hard Rock Song, der zum headbangen einlädt.

Glass Game” rockt, aber hier fällt mir doch schon auf, dass Sänger David so eins zwei stimmliche Probleme hat. Die höheren Töne klingen gequält und hoffentlich ging nichts in die Hose. “Twisting My Mind” – ist perfekt musikalisch in Szene gesetzt, aber auch hier treffen nicht alle Töne ihr Ziel. Beim Refrain…..Twisted My Mind” wird es dann schon echt schief und übel. Schade. “Wasted” ist ein klassischer Rock`n Roll Song mit eingängiger Melodieführung, gerader Linie und einem schönen Gitarrensolo.

Lost On A Mountain” und “Nightwalker” bestechen durch eine beindruckende Gitarrenarbeit, die dadurch auch eine Langzeitwirkung bei mir hervorrufen. Bei “Taken Young (Ben’s Song)” darf nochmal geschmust, die Frau oder Mann auf den Arm genommen werden. Mit “Final Nightmare” – einem weiteren rockigem Song – verabschiedet sich OVERDRIVE  nach 45:23 min.

Fazit: Die Produktion fand ich leider saftlos, der Gesang lag des öfteren in Schieflage, das Musikalische war schon richtig gut. Also von jedem etwas dabei. TROTZDEM: Reicht dies für mich? Leider nein. Ich denke, dass Ihnen auch mit “The Final Nightmare” der lang verdiente und vielleicht ersehnte Durchbruch verwehrt blieb. Gegönnt hätte ich es Ihnen. Ihr könnt euch ja selbst ein Bild darüber machen, denn Geschmäcker sind halt immer unterschiedlich.

 

Trackliste:

  1. Invited to Hell
  2. Twice Shy
  3. Glass Game
  4. Twisting My Mind
  5. Wasted
  6. Lost On A Mountain
  7. Nightwalker
  8. Taken Young (Ben’s Song)
  9. Final Nightmare

 

 

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