Karnivore – Dödsriket

© Karnivore – Ddsriket

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Karnivore
Album: Dödsriket
Genre: Death / Thrash Metal
Plattenfirma: Southcoast Productions
Veröffentlichung: 13. Februar 2020

 

Das schwedische Trio KARNIVORE (bis 2010 Karneywar) kehrte kürzlich nach gut sechs Jahren mit ihrem dritten Studioalbum “Dödsriket” zurück. Die Herren haben rein gar nichts mit der gleichnamig ehemaligen Combo (nur mit C geschrieben) um Peter Steele oder mit der aktuellen Reunion Band Carnivore A.D. zu tun. Dieses aber nur mal am Rande.

Das “Intro” Hinterkaifeck ist eigentlich kein Intro mehr, wohl eher ein eigenständiger instrumentaler Song aufgrund der Länge. Warum man sich den Namen eines Ortes aus Oberbayern auswählte, an dem ein grausiger 6 fach Mord im Jahre 1922 stattfand, weiß die Band wohl nur alleine. Definitiv ist der Song schwer treibend und eröffnet musikalisch eindrucksvoll diese Reise, die dann mit “Empire Of Filth” seinen wuchtig kreativen Verlauf nimmt und einem so richtig die Haare nach hinten fegt. Stimmlich erinnert mich Martin Holmqvist hier ein wenig an Shagrath, aber das mag mal wieder nur mein Eindruck sein.

War is Coming” und “Slice ‘n Dice” stampfen beindruckend schwer auf und vorwärts und lassen die Erde erbeben, eingehüllt in einem perfekten Sound. “No Freak” ist ein Death / Thrash Metal Monster. Rasend schnelle Riffs und Drums, die sich dann anderen Geschwindigkeit widmen , bilden das Grundgerüst.

Episch beginnend, so tritt mir “Murder Dungeon” entgegen. Hier wird einem alles geboten. Mal werde ich in Töne gefasst verdroschen, dann finde ich Zeit in der “Ruhe” meine Wunden zu pflegen. Äußerst kreativ wird hier zu Werke gegangen, wie über die gesamte Spielzeit der 10 Titel. “Black Flames” lässt das Epische auf seine schwarze Art und Weise auferstehen und entzündet rasant die Flammen, die auf “The Antfarm” überspringen.

Woodshed” reißt selbigen growlend und attackierend auseinander, “Disfigured Man” spielt mächtig und ausgeklügelt mit den Muskeln, beendet das dritte Werk mit ruhigen Klängen, lässt mich mit offenem Mund zurück und mittlerweile dreht es eine weitere komplette Runde in der Anlage.

Fazit: MÄCHTIG GEWALTIG würde Benny Frandsen sagen, aber da sie ja aus Schweden kommen sage ich: Vansinne, Tack så mycket och mörka hälsningar!

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

1. Hinterkaifeck (Intro)
2. Empire of Filth
3. War Is Coming
4. Slice ‘n Dice
5. No Freak
6. Murder Dungeon
7. Black Flames
8. The Antfarm
9. Woodshed
10. Disfigured Man

 

weitere Infos:

Facebook

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.