Ill Blood – Alle Routinen mal über Bord werfen

Photo bei Alex Dietrich

Mit dem Hellfire Quick5 Interview versuchen wir für unsere Leser möglichst interessante Infos aus den Musikern rauszukitzeln, ohne dass sie sich seitenlangen Fragen/Antworten hingeben müssen. Wir vom Hellfire bemühen uns dabei, (mehr oder weniger) kurz und prägnant im Rahmen von 5 Fragen zu agieren (manchmal kann eine Frage auch gedoppelt oder getrippelt sein); den Musikern obliegt es, nach ihrem Gutdünken zu antworten: kurz und knapp bis hin zu ausschweifend und umfangreich.

Diesmal sprachen wir mit den Jungs von Ill Blood, die am 18. Oktober 2019 ihre Debüt-EP veröffentlichen.

HF: Herzlichen Glückwunsch zu eurer EP. Wenn man sich anschaut, mit welchen Formationen ihr alle so eure bisherigen Band-Erfahrungen gesammelt habt, wie fühlt es sich da an, quasi nochmal bei Null anzufangen und was Neues auf die Beine zu stellen?

IB: Vielen Dank! Also eine Tradition aus allen bisherigen Formationen haben wir sehr wohl beibehalten können, nämlich Platten immer rund 6 Monate später als ursprünglich geplant zu releasen! Ansonsten finden wir es sehr erfrischend, alle Routinen einmal über Bord zu werfen und alle gesammelten Erfahrungen in neuer Konstellation und mit neuen Gesichtern in einen Topf zu werfen und zu schauen, was dabei so herauskommt.

HF: Sind eure gesammelten Erfahrungen eigentlich durchweg hilfreich für Ill Blood oder stehen euch eure Gewohnheiten/Routinen manchmal auch im Weg? Ist es schwierig, sich musikalisch von seinen anderen Projekten zu emanzipieren?

IB: Ill Blood lebt ganz nach dem Motto „mehr ist mehr“, in jeder Hinsicht. Je mehr Input, desto besser. Unsere anderen Projekte sind musikalisch weit genug entfernt, dass uns die Gewohnheiten eigentlich nicht sonderlich im Weg stehen, im Gegenteil, wir profitieren eher davon.

HF: Würdet ihr eigentlich sagen, ihr habt den Ill Blood-Stil schon gefunden oder seid ihr da auch noch etwas in der Findungsphase? Welchen eurer Songs würdet ihr empfehlen, um euch kennenzulernen und warum?

IB: Diese Findungsphase wird wahrscheinlich nie aufhören – das macht das Ganze allerdings auch lebendig. Aus Erfahrung wissen wir, dass jeder Song und jede Platte nur Momentaufnahmen sind und in ein paar Jahren (oder Monaten) werden wir wahrscheinlich auf diese zurückblicken und entweder den Kopf schütteln oder es noch immer geil finden. Wo die Reise hingehen wird, weiß niemand, nur knallen solls. Am besten mit möglichst vielen Gitarren-Soli, Gang-Shouts und Tempo, das ist die Devise.
Wenn ihr einen ungefähren Eindruck von uns haben wollt, empfehlen wir euch „The Trooper“ von Iron Maiden, „Eruption“ von Van Halen oder auch den Soundtrack von „Braveheart“. Ja, doch.

HF: Ihr hattet euch 2018 mit einem 2-Track-Demo vorgestellt. Euren Namenspaten habt ihr mit auf eure EP genommen, den zweiten Song „Crossed The Line“ aber nicht. Wie kommt’s?

IB: So hat auch das Demo-Tape eine Chance auf Ebay Gold.

HF: Bis zum Release-Termin ist es ja noch ein bisschen. Was steht bei euch bis dahin noch auf dem Programm und wie werdet ihr die Veröffentlichung eurer EP feiern?

IB: Ende September sind wir noch mit den Jungs von Tides Denied in Österreich, Polen und Deutschland unterwegs und selbstverständlich beim Bringin’ it Down Fest! Eine Release Show ist vorerst mal nur in Wien geplant, in gewohnter Manier, alles Last Minute. Für ‘n Rest wird die Platte zeitgenössisch hauptsächlich im Netz gefeiert!

HF: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen euch für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg mit eurer EP.

Interview: Katja Maeting

Weitere Infos:
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