Gravesend – Methods of Human Disposal

© Gravesend

von Mathias Keiber
Band: Gravesend
Album: Methods of Human Disposal
Genre: Grindcore
Plattenfirma: 20 Buck Spin
Veröffentlichung: 19. Februar 2021

Ihr kennt das ja: neuen Alben von Lieblingsbands wird entgegengefiebert. Bei mir ist es mittlerweile erstmals so, dass ich sogar den neuen Releases eines ganz bestimmten Labels entgegenfiebere. Insbesondere dann, wenn ich die Bands noch gar nicht kenne. Das ganz bestimmte Label heißt 20 Buck Spin und die mir zuvor unbekannte Band heißt in diesem Fall Gravesend.

Der Grund meiner Vorfreude aufs Unbekannte ist einfach erklärt: Stilistisch hat das im US-Bundesstaat Washington ansässige Label durchlässige Grenzen, letztes Jahr gab es neben Doom, Death und Black Metal sogar mal Industrial. Qualitativ aber hält Labelboss Dave Adelson die Schotten dicht: Was 20 Buck Spin herausbringt, hat Hand und Fuß und ist immer was fürs Ohr.

Aktuelles Beispiel: “Methods of Human Disposal“, das LP-Debüt der New Yorker Grindcore-Kombo Gravesend. Auf dem Cover ist eine in Robe gehüllte Gestalt zu sehen. Sie sitzt in der U-Bahn und liest die für ihren Krawall-Journalismus bekannte “New York Post”. “Pope Shot”, steht auf der Titelseite. Yeah. 

Was folgt, sind weniger Songs als vielmehr durchschnittlich zwei Minuten lange Abschnitte aus Riffs, kerzengeraden Drum-Beats (ob Blast-Beats oder langsamer ist im Prinzip scheißegal), und unverständlichen Growls. Das aber mit einer Konsequenz und einem Sound, dass es mir das Joker-Grinsen ins Gesicht treibt. Un dos tres — uff die Fress! Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Nur: Macht Spaß.

…und dafür gibt’s von mir 8 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist
1. Fear City
2. STH-10
3. Methods Of Human Disposal
4. Ashen Piles Of The Incinerated
5. End Of The Line
6. Subterranean Solitude
7. Unclaimed Remains
8. Verrazano Floater
9. Eye For An Eye
10. Trinity Burning
11. Needle Park
12. Absolute Filth
13. The Grave’s End
14. Scum Breeds Scum
15. Concrete Feet

Weitere Infos
Das Album auf Bandcamp 
Das Label auf Bandcamp 

 

 

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