Cruentus – Fossilized

© Cruentus – Fossilized

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Cruentus
Album: Fossilized
Genre: Black/Thrash Metal
Plattenfirma: Kvlt und Kaos Productions
Veröffentlichung: 15. Juli 2022

 

Das schwedisch geschwärzte Thrash-Metal-Duo CRUENTUS, veröffentlichte in den Tagen wo die Sonne noch weit oben stand ihr zweites Album “Fossilized“. Dieses ist mit zehn Titeln gefüllt und umfasst eine Gesamtspielzeit von 41:24 Minuten.

Ascending” eröffnet instrumental, nicht weltbewegend, aber auch nicht schlecht und so freue ich mich auf den folgend längeren namens “The Catalyst“, der in seinem Grundgerüst schön gerade nach vorne geht, M. Öhman seine 6-Saiter schön in Tönen präsentiert, der Gesang rauchig und kratzend in meine Ohren dringt und Drummer P. Bocian die Felle und alles andere mit seinen Sticks malträtiert.

Nihil Ultra” gibt der Ruhe und Entspannung nur wenig Raum, die aber vorhandenen sind, es wird geprescht und die Glatze energiegeladen poliert, “Mot Alltets Slut”  – Dem Ende von allem entgegen, ist in der Landesprache was gefällt, schleppt sich, teilt aus, aber zieht doch zu sehr an ein und derselben Schnur, die Innovation zum Teil eingefroren.

The Lost Ones“, “Prey” und “Relentless Scourge” sind da schon anders unterwegs, schön räudig, schön dreckig, schleppend und auch schnellst austeilend, “Averted Reality” bietet dies auch, bringt aber noch andere Klänge mit zu den ruhigen Momenten, wobei die Drums hier irgendwie “vermanscht” klingen.

Der Vorletzte “Doldrums“, der sich für doomige Gediegenheit entschieden hat und diese bleischwer im schönen Melodiegewand präsentiert, ganz zum gefallen meiner Wenigkeit, während “Primordial Reprisal” als Schlusslicht zwar auch in die Fußstapfen seines Vorgängers tritt, aber auch gerne austeilt in flottem Gewand.

Zusätzlich an der Album-Arbeit beteiligt waren Tomas Skogsberg (Entombed, Dismember), der dies in den Sunlight Studios abgemischt hat und Sverker Widgren (Diabolical), der in den Wing Studios das Mastering übernommen hat.

Fazit: Ein geschwärzt thrashiges Zweitwerk der Schweden, was des Öfteren an einer vorgeschriebenes Schnur sich vorwärts hangelt, aber im gesamten dennoch gut gefällt.

Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire-Punkten!

 

Trackliste:

  1. Ascending 01:56
  2. The Catalyst 04:09
  3. Nihil Ultra 03:54
  4. Mot Alltets Slut 04:55
  5. The Lost Ones 04:35
  6. Prey 04:30
  7. Relentless Scourge 03:58
  8. Averted Reality 04:56
  9. Doldrums 04:46
  10. Primordial Reprisal 03:45

 

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