CANYON OF THE SKULL – SINS OF THE PAST

© Canyon of the Skull

Geschrieben von Mathias Keiber
Band: Canyon of the Skull
Album: Sins of the Past
Genre: Doom / Sludge
Plattenfirma: self-released
Veröffentlichung: 20.11.2019

Ein Album, zwei Tracks, drei Instrumente, kein Gesang – und 60 Minuten Spielzeit. Dieses Album ist defintiv nicht für Jedermann. Als Fan von Bands wie Yob und Bell Witch wage ich dennoch frohen Mutes einen Annäherungsversuch.

Mein Interesse geweckt hatte zunächst der Name, CANYON OF THE SKULL. Die Bilder, die solche Worte bei mir hervorrufen, sind durchaus nach meinem Geschmack. Ein Blick auf das Cover bestätigte den Eindruck: Zu sehen sind die Three Sisters, eine Felsformation im Monument Valley in Utah. Bekannt ist der Ort aus zahllosen Western-Klassikern, insbesondere John Ford drehte dort gerne.

Doch nun zum Wesentlichen: Das musikalische Konzept der Band ist schnell beschrieben, CANYON OF THE SKULL huldigen dem allmächtigen Riff. Haben sie eines gefunden, dann reiten sie es minutenlang. Meist tun sie das im unteren Mid-Tempo-Bereich, zum Höhepunkt der Stücke aber gerne auch mal schneller oder sogar mit Blast Beats.

Klarer Fall: Ich komme mit diesem Konzept ziemlich gut zurecht. Allerdings fehlt mir bei CANYON OF THE SKULL etwas die Intensität der eingangs erwähnten Bands. Auch wäre eine Gesamtlaufzeit von 45 Minuten für die zwei Stücke sicherlich genug gewesen.

Nichtsdestotrotz: Mit gefällt SINS OF THE PAST und deshalb gibt es 7 von 10 Hellfire-Punkten.

Tracklist
1. The Ghost Dance
2. The Sun Dance

Lineup
Erik Ogershok: Guitars
Todd Haug: Bass Guitar
Mike Miczek: Drums

Mehr Infos

https://canyonoftheskull.bandcamp.com/

https://www.facebook.com/canyonoftheskull/

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