Baest – Venenum

© Baest – Venenum

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Baest
Album: Venenum
Genre: Death Metal
Plattenfirma: Century Media Records
Veröffentlichung: 13. September 2019

 

Innerhalb von zwei Jahren veröffentlicht das 2015 gegründete dänische Death Metal Quintett aus Aarhus zwei Studioalben. 2018 erschien ihr Debüt “Danse Macabre” und aktuell liegt mir das in kürze erscheinende Zweitwerk “Venenum” zur Anhörung und Rezension vor.

Mit der gepaarten Wucht und Symbiose von Morbid Angel und Bolt Thrower, brettern die Nordmänner von Beginn an mit dem Opener “Vitriol Lament” durch meine vom Headset bedeckten Ohren. “Gula” stampft schwer wuchtig und noch einen Hauch langsamer als “Where the Slime Live” einer vorher erwähnten Band. Dieses Tempo wird nicht dauerhaft gehalten, sondern es vereinen sich unterschiedliche Wechsel in der Geschwindigkeit. “Nihil” ist mit über sechs Minuten der längste Titel auf dem Album. Gitarreneröffnend beginnend growlt Simon Olson danach seine vokalistisch stimmliche Wucht in die Welt hinaus und das musikalische Tempo bewegt sich im doomig-groovigen Bereich.

Venenum” ist angetreten, um im fetten Oldschool Death Metal Gewand geradlinig zu verdreschen. “Styx” ist balladesk instrumental mit der Akustikgitarre angelegt und schiebt eine ruhige Kugel. “Heresy” ist das blanke Gegenteil. Gewaltig erhebt sich das Dämonische aus seinem Thron und walzt alles nieder. Gerade über das Headset merke ich, wie sauber der Sound ist. “As Above So Below” lässt zu beginn die 6-saitig kreativen Muskeln spielen und diese bleiben auch im kommenden Wechselspiel angespannt.

Sodomize” fegt mit schweren Riffs durch die Gehörgänge und ist mein Favorit auf dem Album. Klasse! “Empty Throne” geht bleischwer voran und lässt das vorhergehend gehörte nicht verklingen, nein ganz im Gegenteil. Mit “No Guts, No Glory“, einer Coverversion vom Bolt Thrower Album “Mercenary” aus dem Jahre 1998, schließen die Dänen eindrucksvoll ihr zweites Album. 

Fazit: Mit Danish Death Metal Dynamite gibt es hier ein zweites Mal ordentlich auf die Schädeldecke. Mange tak!

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten

 

Trackliste:

  1. Vitriol Lament (4:27)
  2. Gula (4:26)
  3. Nihil (6:28)
  4. Venenum (3:52)
  5. Styx (1:14)
  6. Heresy (6:03)
  7. As Above So Below (4:56)
  8. Sodomize (3:55)
  9. Empty Throne (5:31)
  10. No Guts, No Glory (Cover version) (3:51) * * originally by Bolt Thrower, also included on the CD coming with the LP!

 

Line-Up:

Simon Olsen – vocals
Svend Karlsson – guitars
Lasse Revsbech – guitars
Mattias ‘Muddi’ Melchiorsen – bass
Sebastian Abildsten – drums

 

weitere Infos:

https://www.baestband.com

https://www.facebook.com/baestband/

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.