Assassin’s Blade – Gather Darkness

(c) Assasin’s Blade

Geschrieben von Michi Winner
Band: Assasin’s Blade
Album: Gather Darkness
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 18. Oktober 2019

 

“Gather Darkness” ist das zweite Album der schwedisch / kanadischen Kombo Assassin’s Blade. Die Musiker waren vorher in Bands wie Exciter und Portrait aktiv.
Die Trackliste an sich gibt mir schon Rätsel auf: Pratchett, Lovecraft oder eher Murakami?
Der Sound ist passend zum Albumtitel eher düster und dabei brachial mit melodischen Counterparts. Instrumental eher Heavy Metal des neuen Jahrtausends, gesanglich aber typisch 80er im Stil von Iron Maiden mit Screams, hoch gepitchter Stimme an der Grenze zum Glas zerspringen lassen. Muss man schon mögen. Ich tu es nicht. Die Art insbesondere die letzten Töne noch mal eben hoch zu ziehen empfinde ich als eher anstrengend, ist aber reine Geschmackssache. Viel der Texte geht für mich daher auch leider unter, bevor ich mich noch für einen der oben genannten Schriftsteller als Inspiration entscheiden kann.
Die Songs sind alle geprägt von Drums und Bass mit Speed durch die Gitarren. Das Ganze ist eher schlicht und rau, als komplex und verschnörkelt. Gut strukturierter harter Metal mit Thrashanleihen. Die Intros der Songs ähneln sich sehr stark, was eine Unterscheidung erschwert und auch wenn ich ein Freund klarer Stile und durchgängig gestalteter Alben bin, empfinde ich “Gather Darkness” als zu eintönig. Ich bin gerade aber auch relativ verwöhnt durch andere Veröffentlichungen.

Assassin’s Blade liefern hier ein stringentes Heavy Metal Album mit viel Speed und Roughness ab, das Freunden von Iron Maiden und ähnlichen Bands gefallen dürfte.

Von mir gibt es 6,5 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Trackliste:

  1. Tempt Not (The Blade Of The Assassin)
  2. Call Of The Watch
  3. Gather, Darkness!
  4. The City That Waits
  5. Dream Savant
  6. Gods
  7. The Ghost Of Orion
  8. The Thaumaturge
  9. I, Of The Storm
  10. Soil Of The Dead

 

Line-Up:

Jacques Bélanger: Gesang
David Stranderud: Gitarre
Peter Svensson: Bass
Bruno Buneck: Gitarre
Marcus Rosenkvist: Schlagzeug

 

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