Alan Parsons – The Secret

© Alan Parsons

Geschrieben von Hans Dadaniak
Künstler:
Alan Parsons
Album: The Secret
Genre: Rock/Pop
Plattenfirma: Frontiers Music Srl
Veröffentlichung: 26.04.2019

Der alte Hase kann es nicht lassen. Nachdem er vor 15 Jahre sein letztes Album veröffentlichte, beschert uns Alan Parsons mit “The Secret” sein neustes Werk. Wer jetzt jedoch davon ausgeht, Songs wie “The Raven”,  “Eye in the Sky”, “Lucifer” oder “Don’t Answer me” zu erhalten, wird ein wenig enttäuscht sein. Neben Parsons gibt es dafür reichlich Gastinterpreten.

Mit “The Sorcerer’s Apprentice” eröffnet Parsons das Album und ich war erst mal etwas verstört. Auch wenn ich Klassische Musik mag, so trifft dieser Song nicht meinen Geschmack.

Mit “Miracle” geht es dann wieder in die Richtung dessen, was man aus Zeiten von The Alan Parsons Projekt gewohnt ist, aber eben nur in die Richtung. Im Großen und Ganzen hinterlässt der Song keinen bleibenden Eindruck.

Ganz anders kommt dann “As Lights Fall” daher, der Meister singt selbst. Warum nicht immer, die Stimme ist angenehm und der Song kommt beschwingt daher.

“One Note Symphony” bringt uns dann großes Orchester und mit Todd Cooper einen ebenfalls guten Sänger. Danach direkt die nächste große Stimme. Ex-Foreigner Frontmann Lou Gramm gibt sich auf der Ballade “Sometimes” die Ehre.

Mit “Soirée Fantastique” folgt ein nett interpretiertes Duett in dem Parsons und Cooper gemeinsam singen. Allerdings ist der Song ohne nennenswerten Tiefgang, schön anzuhören aber mehr auch nicht. Auch beim nächsten Song fehlt irgendwie die Dynamik. “Fly To Me” könnte auch, so wie es vorgetragen wird, von den Beatles sein.

Der nächste Song kommt uns dann im Stil der großen Big Bands daher. Cooper bringt “Requiem” hervorragend rüber. Ein Sänger, der sich zu Recht auf diesem Album verewigen durfte.

Besinnlich wird es dann mit “Years Of Glory”, ein Song, der vom Arrangement her ebenfalls etwas vom Rest des Albums abhebt. Mit “The Limelight Fades Away” wird es dann ein wenig rockiger, nicht ganz so seicht wie der überwiegende Teil des Albums.

Zum Abschluss des Albums bekommen wir dann den typischen Schlüsseltauschsong. In den Armen liegen und vor sich hin träumen. Ein Schmusesong der alten Schule. Leider überwiegen die seichten Sachen auf diesem Album. Etwas mehr Rock hätte dem Album bestimmt gut gestanden. So ist es eigentlich mehr im Bereich Pop anzusiedeln. Ein schönes Album, aber eben kein Überflieger.

Von mir gibt es 7 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Tracklist:

  1. The Sorcerer’s Apprentice (instrumental)
  2. Miracle (lead vocal: Jason Mraz)
  3. As Lights Fall (lead vocal: Alan Parsons)
  4. One Note Symphony (lead vocal: Todd Cooper)
  5. Sometimes (lead vocal: Lou Gramm)
  6. Soirée Fantastique (lead vocal: Todd Cooper, Alan Parsons)
  7. Fly To Me (lead vocal: Mark Mikel)
  8. Requiem (lead vocal: Todd Cooper)
  9. Years Of Glory (lead vocal: PJ Olsson)
  10. The Limelight Fades Away (lead vocal: Jordan Huffman)
  11. I Can’t Get There From Here (lead vocal: Jared Mahone)

 

Weitere Infos:

Website: http://alanparsons.com

Facebook: https://www.facebook.com/alanparsons

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Ein Kommentar

  1. Klaus Pospiech

    Es ist mir eigentlich völlig wurscht was Kritiker sagen, Alan Parson ist für mich Kult, sonst nix!!!!

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