
© Zornheym
Geschrieben von: Susanne Kneisel
Band: Zornheym
Album: Descending Into Madness
Genre: Symphonic Black Metal, Symphonic Death Metal
Plattenfirma: Noble Demon Records
Veröffentlichung: 02.10.2026
Neues von Zornheym lässt den Wahnsinn in die dritte Runde gehen. 2017 als Projekt mit „Where Hatred Twells And Darkness Reigns“ von Zorn (Ex – Dark Funeral) gestartet, gräbt sich diese erneute Fortsetzung des Horrors im Asylum des Dr. Alastor Bettelheim nebst seinem Assistenten Dr. Gutzmann noch mächtiger und tiefer in dessen Machenschaften ein. Was für eine geniale Umsetzung und musikalische Inszenierung. Orchester, Chor und Bendlers immer wieder wechselnde Vocals in Kombination mit Black n‘ Death gehen tief unter die Haut und lassen stellenweise das Blut in den Adern gefrieren oder kochen. Trotz diesem speziellen Thema hinter dem Album verbreitet es eine manchmal sogar magische, gleichzeitig aber auch eine gespenstische Atmosphäre über die gesamte Laufzeit, die dieses neue Werk zu etwas Aussergewöhnlichem macht.
Ist man mit dem Album durch, kann man sich nur wünschen, nicht am Ort des Geschehens gewesen zu sein.
Ein Opernhaus wäre für mich die perfekte und angemessene Location für die Präsentation von diesem weiteren Masterpiece. Eine absolute Hörempfehlung. Ich hoffe auch, dass ich nochmal das Vergnügen habe, Zornheym live zu erleben … Indescribable.
10 von 10 Hellfire-Punkten
Tracklist:
01 Prologue: From the Depths Of Sêlasee
02 Deus Rex
03 Somewhere Far Beyond
04 Deep Below
05 Anneliese
06 Alone In The Dark
07 Gallow’s Oak
08 The Funeral March
09 Descending
10 Come Sweet Death
11 The Foreboding (CD Bonus Track)
12 None For All (CD Bonus Track)
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