Vomitory – In Death Throes

© Vomitory – In Death Throes

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Vomitory
Album: In Death Throes
Genre: Death-Metal
Plattenfirma: Metal Blade Records
Veröffentlichung: 02.04.2026

 

Ihr 10. Studioalbum veröffentlichten die Schweden vor kurzem, ich bin nun gleich hörend gespannt und „Rapture in Rupture“ obliegt die Ehre zu eröffnen. Der Track hat keinen Bock auf ein Vorspiel und so wird gleich mit Blastbeats, Double-Bass, frontaler Geradlinigkeit, einer irren Energie aus allen Rohren und verständlich dämonischen Growls mir das Trommelfell gnadenlos massiert. Wow, was für ein Auftakt! „For Gore and Country“ denkt sich was mein Vorgänger kann, kann ich auch. Skrupellos frontal, mit einem Rhythmus der Geradlinigkeit versprüht und erweitert groovend werde ich verwöhnt, während alles wunderbar ineinandergreift und mich Erik Rundqvist wieder stimmlich begeistert. Der Sound ist einfach klar und fett, mehr gibt es dazu nicht zu sagen. „Forever Scorned“ entlädt sich wie seine vorhergehenden Brüder oder Schwestern, Backpfeifen werden verteilt und so bekomme ich ohne Gnade und ohne Pause eine links und eine rechts gepfeffert. Das Tempo ist wieder enorm, der Druck ist hoch und die Qualität und Breite in der Gesamtheit beindruckend und das bis zum ausklingenden Ende.

Wrath Unbound“ stimmt sich ein, geht im mittleren Tempo wuchtig seiner Wege, hat viel Melodie im Gepäck und ein wenig erinnert es mich hörend in gewissen Momenten an Bolt Thrower. „In Death Throes“ spielen die 6-Saiter anfänglich eine bedeutend alleinige Rolle. Dies endend, wird wieder das schon vorher gehört fulminante Feuerwehr rasant abgeschossen. Zwischendurch wird gegroovt, aber dies dient scherzhaft nur zum Luft holen, denn wurde diese eingeatmet geht es wieder ausatmend rund. Die mittlere „Erholungspause“ des Albums ist nun endgültig vorbei und so ballert, ballert und ballert „Cataclysmic Fleshfront“ wieder anfänglich mit einem enormen Tempo. Dieses wechselt und so bekommt man wieder abwechselnd die groovigen Phasen, die von Melodiebögen getragen werden. „Two and a Half Men“ orientiert sich nicht klanglich an der Serie sondern kommt mit schweren Riffs, einer mir gefallenen Geradlinigkeit und fetten Vocals um die Ecke.  Im folgenden werden Blastbeats wieder aus dem Rucksack entnommen, dargeboten und so gibt es hier kaum Erholung. Aber ehrlich wer will die schon, ich definitiv nicht.

Erased in Red“ ist anfänglich „gechillt“, aber das ändert sich schlagartig, was nicht überraschend ist. Der Track geht mehr nach unten, hat zusätzlich für mich eine Prise Dunkelheit im Gepäck und so ist diese Mischung perfekt, zumindest für meine Ohren. „The Zombie War General“ lässt sein Legionen ungezügelt wüten, die Angriffsmusik wechselt, aber im Vordergrund steht hier eindeutig die spielerische Attacke, der spielerische Angriff und selten habe ich woanders, also bei anderen Bands,  so klare und sauber klingende Growls vernommen. „Oblivion Protocol“ spielt sich links und rechts ein, Melodie schon am Anfang ertönt und ab geht die schwedische Post. Die Zustellung geht auch langsam, die Gitarreros zaubern Solomomente und so bekommt man Entspannung und Wahnsinn als Hybrid parallel auf und um die Ohren.

Von mir gibt es 10 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

1 Rapture in Rupture 02:55
2 For Gore and Country 03:24
3 Forever Scorned 04:11
4 Wrath Unbound 03:42
5 In Death Throes 04:33
6 Cataclysmic Fleshfront 03:39
7 Two and a Half Men 03:27
8 Erased in Red 03:27
9 The Zombie War General 03:56
10 Oblivion Protocol 03:56

 

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