
© Valkyrie Zero – Valkyrie Zero (EP)
Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Valkyrie Zero oder Valkyrie
Album: Valkyrie Zero (EP)
Genre: Thrash Metal
Plattenfirma: Slumber Records
Veröffentlichung: 16.04.2025
Da ich des Öfteren auch mal auf anderen Kontinenten musikalisch hörend auf der Suche bin, liefen mir die vier japanischen Thrasher Damen von Valkyrie Zero oder Valkyrie über den Weg, aber irgendwie werden sie immer unterschiedlich im Internet veröffentlicht. Hier auf dem Cover steht Valkyrie, unten im steht Video Valkyrie Zero. Die Besorgung stellte meinen Chef Jörg Schnebele vor eine Herausforderung, aber diese hat er wunderbar gemeistert. Daher hier meinen Dank noch einmal ausgedrückt und nun liegt mir die letzte EP vor. Diese hat mehr Tracks an Bord als wohl für eine normale EP vorgesehen, aber was heißt das schon und daher wurden es hier nun acht an der Zahl.
„Runny Snot of Brutal King“ taucht steigend auf, liefert mir folgend das gewünschte Dauerfeuer und alles eingepackt in einem dumpfen und druckvollen Sound. Die Damen gönnen sich keine Pause und wenn das 6-Saiter Solo seinen zusätzlich kurzen Auftritt hat, wird es noch einmal extra turbulent. „Amakusa Riot“ fährt im fast selbigen Stil wie sein Vorgänger fort und macht keine Gefangenen, geht aber auch groovend zu Werke. Im weiteren Verlauf treten immer wieder wie auch schon zuvor extra Feinheiten hervor und präsentieren sich, sodass eine kreative Mischung entsteht bzw. entstand. „Loop“ liefert hier beginnend anders ab, um danach die volle Energie wieder auszupacken. Klar ziehen sie ihren Stil kompromisslos durch, aber genau dies finde ich klasse. Hier gibt es ohne Schnörkel auf die Nuss und selbst den Bass höre ich einzeln fein heraus, was nicht so oft passiert und ich habe schon einige Rezensionen geschrieben.
Mittlerweile werden die Buchstaben in den Tracks wohl weniger und so erscheint nun „O„. Dieser drückt und tritt genauso wie schon seine Kollegen vorher ordentlich das Pedal durch und entsprechend verprügelt Shuko Shinjo alles vor ihr aufgebaute. Hier geht man ohne weitere Abbiegungen kraftvoll der Zielgerade entgegen und so ist nach 02:05 min. Schluss. „Under No Illusions“ haut ordentlich Bass alleinig heraus, die 6-Saiter gesellen sich dazu, alles vereint sich und schwer grooved man vorwärts. Dies ist dem Ende nah und so dreht das Quartett wieder voll auf. Was hier an Gitarrenklängen u.a. im gesamten rausgefeuert wird ist schon irre, denn dadurch wird der Song teilweise zum Überschallmonster. Hier habe kein offizielles Video gefunden sondern nur eine Studiosession, die aber den Song in keiner Weise widerspiegelt.
Die letzten Drei („Soldier„, „Battlefields of South“ und „Frogs of the Round„) sind Mitschnitte „Live in Nagoya 2023“. Der Sound ist druckvoll dumpf, aber alles gut zu vernehmen und ich habe schon schlechtere Aufnahmen bei weitaus bekannteren Bands gehört. Für mich als Sammler ist es ein Bonus plus+ obendrauf, zumal nicht die Studiosongs noch einmal extra live präsentiert wurden.
Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Runny Snot of Brutal King
- Amakusa Riot
- Loop
- O
- Under No Illusions
- Soldier (Live in Nagoya 2023)
- Battlefields of South (Live in Nagoya 2023)
- Frogs of the Round (Live in Nagoya 2023)
他大陸の音楽を探すことが多い私は、ヴァルキリー・ゼロまたはヴァルキリーの4人の日本人スラッシャーに出会った。ここではジャケットにValkyrieと書いてあり、下のビデオではValkyrie Zeroと書いてある。この調達は私のボスであるイェルク・シュネーベレにとって挑戦だったが、彼は見事にそれをマスターした。彼に改めて感謝したい。通常のEPとしては予想以上に多くの曲が収録されているが、それはどういうことかというと、ここに8曲が収録されたわけだ。
「Runny Snot of Brutal King 」は上昇気流に乗って登場し、鈍く力強いサウンドに包まれながら、望みどおりの連射を繰り出す。彼女たちは休むことを許さず、6弦ソロがさらに短く登場すると、事態はさらに激動する。「天草ライオット 」は、前作とほぼ同じスタイルで続けられ、手加減なしだが、グルーヴィーでもある。この曲が進むにつれて、以前と同じように余分な機微が現れ、何度もその姿を現し、クリエイティブなミックスに仕上がっている。「Loop „は、こことは違った始まり方をするが、その後に再びエネルギーを全開にする。もちろん、彼らは妥協することなく自分たちのスタイルを貫いているが、それこそが素晴らしいと思う。ここには飾り気がなく、ベースが個別に聴こえることさえある。
そうこうしているうちに、トラックの文字が少なくなってきたのだろう。以前の同僚たちと同じように、彼はプッシュしてペダルを踏み込み、新城周子は目の前のすべてを打ち砕く。ここで2人はそれ以上曲がることなく力強くホームストレートに向かい、02分05秒過ぎに終了。「Under No Illusions 」は、6弦が加わり、すべてが一体となり、バンドは激しくグルーヴする。この曲は終わりに近いので、カルテットは再びヒートアップする。とりわけここで放たれるギター・サウンドはクレイジーで、これが曲を超音速のモンスターに変えるからだ。ここには公式ビデオはなく、スタジオ・セッションの映像があるだけで、曲の内容はまったく反映されていない。
最後の3曲(「Soldier」、「Battlefields of South」、「Frogs of the Round」)は「Live in Nagoya 2023」の音源。音はパンチが効いていてこもっているが、すべてが聴き取りやすく、もっと有名なバンドのもっとひどい録音を聴いたことがある。コレクターである私にとっては、特にスタジオ曲が再びライヴで披露されることはなかったので、プラスアルファのおまけだ。
Hellfire10点満点中9点。
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