
© Vader – Humanihility (3-Track EP)
Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Vader
Album: Humanihility (3-Track EP)
Genre: Death / Thrash Metal
Plattenfirma: Nuclear Blast Records
Veröffentlichung: 30.05.2025
Wie bei den Bands im allgemeinen, dauern Veröffentlichungen immer ihre Zeit und so ist es auch mit meinen Rezensionen. Manche kommen aktuell auf den Zeitpunkt gegart, manche brauchen etwas länger gekocht.
„Genocide Designed“ schrampft und feuert schon einmal beginnend aus allen Rohren. Eine kurze Zeit des nachladen sei ihm gegönnt und dann geht die todesmetallische Post aber so richtig ab. Ich höre wie des Öfteren schon woanders erwähnt die Musik immer über Headset und der Druck und die Kraft des gespielten, der Drums, das 6-Saiter Solo, das Gesangliche von Peter und alles insgesamt lässt mein Toupet unter den Kopfhörern auf und ab springen. Was für ein geradliniger Brecher und genau nach meinem Geschmack. Kaum habe ich dies satztechnisch verfasst, tritt „Rampage“ in mein Leben. Auch dieser hat sich die geradeaus Schiene ausgewählt, wenn auch mit einig anderen kurzen Momenten, mehr Gitarren-Battle zwischen Mauser und Spider und das alles in seiner kurzen Spielzeit von 02:01 Minuten. Fein, fein.
Der Letzte des Trios namens „Unbending“ wohl stammend vom Mystic Festival Anthem 2025 offenbart keinen Live-Track, sondern eher die offizielle Hymne des polnischen Mystic Festivals. Der Track selbst geht schwer stampfend und geradlinig seiner Wege, aber gediegener hier als seine Vorgänger und trotzdem bösartig.
Die Vorspeise wurde lecker abliefert und baldig hätte ich Lust auf den Album-Hauptgang, denn der Letzte ich schon wieder fünf Jahre her. Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire Punkten, obwohl eine EP noch kein Album ausmacht, aber ich bewerte das hier Gehörte heute so.
Tracklist:
- Genocide Designed 03:36
- Rampage 02:01
- Unbending (Mystic Festival Anthem 2025) 03:39
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