Dieses Jahr kam im Team der Vorschlag auf, dass wir mal zum Ende des Jahres rauslassen könnten, ob wir einen Rockstar haben, für den wir schwärmen und der uns ein Leben lang begleitet hat.
Ein passendes Thema zu unserem zehnjährigen Hellfire-Jubiläum. Ein paar Kollegen konnten sich dann tatsächlich als Fanboys outen. Der nächste in der Runde ist unser Hans

© Jenny Risher
Der Mann mit dem Frauennamen. „Alice Cooper“. Meine Sucht nach seiner Musik begann, wie bei anderen vielleicht auch, mit „School’s Out“. Danach habe ich mir die Vorgängeralben zugelegt und immer wieder auf Neues vom „Schock-Rocker“ gewartet. Zu Karneval wie Alice geschminkt und in unserer damaligen Altstadt-Kult-Kneipe „Mitzi“ den Film „Welcome to my Nightmare“ gesehen. Der Mann ist für mich ein Phänomen.
Provokant mit seinen Songs und erst recht mit seiner Show. Etwas, das zur damaligen Zeit ein Alleinstellungsmerkmal war. Von vielen kopiert aber nie das Original erreicht. Auch nach Auflösung der Band bin ich treu geblieben, jedoch habe ich meine Kaufwut etwas eingeschränkt, da die Regale so langsam aus den Nähten platzten. Und sehr zu meiner Freude ist die Band dieses Jahr in Ihrer Ursprünglichen Besetzung, mit Ausnahme des verstorbenen „Glen Buxton“ wieder für ein Album zusammen gekommen.
Es war wie eine Reise in die Vergangenheit. Und das ist wiederum etwas, was „Alice“ auszeichnet. Auch mit seiner neusten Musik schafft er es, längst vergangene Gefühle hervorzurufen. Ich hoffe, dass es noch viel mehr gibt, auch wenn der Herr mittlerweile 77 Jahre auf dem Buckel hat.

© Frank Weichert
Weitere Infos:









