Unleashed – Fire upon Your Lands

© Unleashed – Fire upon Your Lands

 

Geschrieben von Helgvar Sven Mánfreðson
Band: Unleashed
Album: Fire upon Your Lands
Genre: Death Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 15.08.2025

 

Das Album Nummer 15 der schwedischen Death-Metal Herren aus Stockholm erblickte vor kurzem das Licht der Welt. Getauft wurde es auf den Namen „Fire upon Your Lands“ und hat elf Tracks mit an Bord, die allesamt und zusammen auf eine Gesamtspielzeit von 38:05 min. kommen.

Left for Dead“ eröffnet und groovt sich ein. Im folgenden geht es schneller vorwärts, die Schwere und der Druck bleiben bestehen und die Gitarreros Fredrik Folkare und Tomas Måsgard liefern zielsicher ab, während mir Johnny Hedlund das Textliche gesanglich wie immer kraftvoll in die Gehörgänge drückt. „A Toast to the Fallen“ geht von Anfang an zielsicher und ohne Kompromisse geradlinig seiner Wege. Im weiteren Verlauf wird immer wieder mal „abgebrochen“ und gegroovt, aber im Großen und Ganzen geht es flott über das Parkett, inklusive leichter Blastbeats. „The Road to Haifa Pier“ hat wieder eine Mischung zwischen schweren und schnellen Momenten mitgebracht. Persönlich muss ich gestehen das ich es eher schnell auf die Nuss mag, aber wenn es sich die Waage hält und das Aufstampfende auch seine Kraft entfaltet so wie hier, dann passt es auch.

Als wäre ich erhört worden erscheint „War Comes Again“ vor meinem geistigen Ohr und gibt mir die Schnelligkeit in Unleashed Manier die mir gefällt. Diese ist nicht dauerhaft präsent aber schon überwiegend vorhanden und das Wechselspiel schadet dem Gesamtbild auch hier nicht. „Loyal to the End“ zwirbelt die 6-Saiten in Verbindung mit den Drums wunderbar, folgend bricht ein hörender und energetischer Orkan hervor, der einfach ein irres Zusammenspiel aller hervorbringt. Der Song ist ganz starker Vertreter und einer meiner Favoriten aufgrund seiner ganzen Darbietung. Im unteren Teil könnt ihr euch diesen zu Gemüte führen. „Midjardarhaf“ geht tief, Double-Bass erklingen und im mittleren Tempo gehen alle zusammen, man wechselt und spielt mit dem Gaspedal, muskulös ist alles und so verlässt man Jotunheimen, dass Heim der Riesen.

Hail the Varangians!“ feuert zielsichere und muskulös schnell Salven ab und die Sequenzen haben sehr interessante und andere Töne mit an Bord, die mir richtig gut gefallen (..im Endeffekt wird man beim hören herausfinden, was ich meine…grins…). Der Song strotz vor darbietender Breite und einen weiteren Favoriten auf meiner Liste darf ich euch präsentieren, genauso wie „To My Only Son„. Dieser rammt mir alles druckvoll in die Eingeweide und dieses mal schnell und hart, mal etwas feinfühliger, auch hier zeigen die Schweden ihre Breite und wenn verwundert es? Ein weiterer ist auf meine Favoritenliste gehüpft. „Hold Your Hammers High!“ schrampft robust und grooved schwingend, ist ausladend und kreativ aufgestellt und endend werden die Regler langsam runtergedreht. „Unknown Flag“ tritt noch einmal das Gaspedal durch, fette Riffs erklingen und Melodiebögen verbinden sich mit Stämmigkeit. Der Song ist nicht nur ein würdiger Abschluss sondern zeigt noch einmal, dass die Herren es auf ihre Art und Weise immer noch draufhaben.

Generell habe bzw. jetzt am Ende hatte ich das persönliche Gefühl, dass das Album sich seit den ersten Tönen immer mehr und mehr gesteigert hat. Von mir gibt es daher 8,5 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

  1. Left for Dead 03:30
  2. A Toast to the Fallen 03:03
  3. The Road to Haifa Pier 03:03
  4. War Comes Again 04:02
  5. Fire upon Your Lands 02:58
  6. Loyal to the End 03:17
  7. Midjardarhaf 03:53
  8. Hail the Varangians! 02:46
  9. To My Only Son 03:24
  10. Hold Your Hammers High! 04:09
  11. Unknown Flag 04:00

 

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