Tygers Of Pan Tang – Electrifyed

© Tygers Of Pan Tang

 

Geschrieben von Hans Dadaniak
Band: Tygers Of Pan Tang
Album: Electrifyed
Genre: Hard Rock / Heavy Metal
Plattenfirma: Mighty Music
Veröffentlichung: 11.09.2026

 

Nachdem ich bereits 2021 eine Rezession zu „Majors & Minors“ schreiben durfte, habe ich heute das Vergnügen mich mit dem neuen Album zu beschäftigen.
War erstgenanntes Album noch ein „Best Of“, geht es diesmal um ein reguläres Album.

Einmal NWOBHM immer NWOBHW, so präsentiert sich das neue Album. Direkt der erste Song, „Rise UP!“ ist eine Ansage an den Stil. Ein Song der groovig daher kommt. Gefolgt von „Forevermore“ mit antreibenden  Riffs  und treibendem Schlagzeug überzeugt der Song durch seinen ausdruckstarkem Gesang. Wahnsinnige Soli erwarten einen dann bei „The Powers That Be“. So werden da Erinnerungen an die frühen Werke von „Iron Maiden“ oder auch „Saxon“ wach. Gitarren, harte Drums und starke Vocals bringen den Song gradlinig nach vorne.
Meine erste Empfehlung auf diesem Album jedoch ist „Dark Divinity“. Die Gitarren liefern sich ein ausgewogenes mit- und gegeneinander. Dazu ein kraftvoller Gesang der den Song schon fast wie eine Hymne wirken lässt.
Der Titelsong „Electrifyed“ jedoch erreicht mich nicht. Auch wenn der Song gute Riffs und gute Drums enthält, erfüllt er nicht das, was ich von einem Titelgebenden Song erwarte. „A Shadow On Fire“ reiht sich dann ebenfalls dort ein. Die Gitarren treiben den Song voran, bieten aber nicht die Abwechslung die man erwartet hat. Zwar ist das Spiel, ob nun Soli oder Riffs gut gemacht, aber es reicht nicht, um in Erinnerung zu bleiben.
Dann folgt „The Nail“. Stampfende Drums, eingangs unterstützt mit Sprechgesang und einem starken Gitarrenspiel, welches mich in den ersten Sequenzen an „Black Sabbath“ denken lässt ist für mich das Highlight auf diesem Album. Und dann „The Fight Goes On“, ein Song bei dem wieder ordentlich Gas gegeben wird. Ein Song der auch Radiotauglich ist.
Starke Riffs und punktgenaues Schlagzeug leiten dann „Dark Skies“ ein. Doch auch hier, nicht gerade das Gelbe vom Ei. Zum Abschluss dann „Revenge Is Sweet“. Nochmal ein Song bei dem man so richtig mitgehen kann. Ein wenig „Led Zeppelin“ schwingt im Gesang mit und macht den Song dann auch zu einem richtigen Hörgenuss.

Alles in allem ein Album das seine Berechtigung in der heutigen Zeit verdient, aber auch schon in der Blüte des NWOBHM seine NWOBHM gehabt hätte. Für Fans sicher ein Muss, aber nicht jeder kommt aus dieser Zeit. Ich schon, deshalb gibt es von mir 7 von 10 Hellfire-Punkten.

 


Tracklist:

01 Rise Up!
02 Forevermore
03 The Powers That Be
04 Dark Divinity
05 Electrifyed
06 A Shadow On Fire
07 The Nail
08 The Fight Goes On
09 Dark Skies
10 Revenge Is Sweet

 

Mehr Infos:

Homepage
Facebook
YouTube

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.