
© Tonic Breed
Geschrieben von Tim Braff
Band: Tonic Breed
EP: Name Dealer
Genre: Thrash Metal, Heavy Metal
Plattenfirma: Self-Release
Veröffentlichung: 10.06.2026
Das norwegische Heavy Metal-Projekt um den Künstler Patrick K. Svendsen hat mit „Name Dealer“ eine neue EP auf den Markt gebracht. Irgendwo zwischen treibenden Riffs aus dem Thrash Metal und Heavy Metal-Melodien ist auch diesmal wieder der Sound angesiedelt.
Track by Track:
Der erste Song ist der Titeltrack „Name Dealer“ , der mit einem starken Intro viel Vorfreude auf die EP erzeugt. Mit treibenden und druckvollen Riffs und gleichtuenden Vocals gibt dieser Song ein schnelles Tempo zu Beginn vor. Der Refrain ist dahingehend sehr eingängig und klingt nach einem Part, den man live gerne mitsingen möchte. Insgesamt ist für mich der Opener und Titeltrack auch gleichzeitig der beste Song der EP. Mir hat er es zumindest angetan.
Als nächstes kommt „Close In“, der als Powerballde ebenfalls zu überzeugen weiß. Die orchestralen Elemente im Intro lassen den Song sehr melancholisch wirken, während die Vocals ihre Power nicht verlieren, aber dafür mehr Gefühl reinbringen. Ich bin allgemein ein Fan von Powerballaden; sie müssen aber auch gut gestaltet sein, was ich hier sagen würde. Insbesondere der Aufbau, dass der Song zum Ende hin kraftvoller wird durch eine präsentere Gitarre, finde ich sehr gut.
Darauf folgt „Anew“, der mir nicht so gut gefallen hat. Zwar hat der Song einen Drang nach vorne, den ich mag, dennoch gefallen mir einige Vocal-Ausarbeitungen auf diesem Song nicht. Dazu wirkt der Refrain auf mich wie ein Anime-Intro, was per se nicht schlecht ist, aber hier für mich unpassend wirkt. Meinen Geschmack trifft der Song nicht.
Zu guter Letzt kommt der Song „The Die is Cast“. Hier mag ich von Anfang an die Gitarrenriffs, da sie einen in thrashiger Manier zum Headbangen animieren. Der Song wirkt dennoch auf mich nicht hundertprozentig thrashig, was dem ganzen eine interessante Wendung verleiht. Als Abschluss finde ich den Song in Ordnung.
Die EP als ganzes überzeugt mich weitestgehend, ist aber mit Ecken und Kanten versehen. Das kann gut, das kann schlecht funktionieren. Bis auf einen Song hat es mir letztendlich als Gesamtwerk gefallen, was ¾ der EP sind. Noch wichtig für mich zu erwähnen, ist, dass mich die EP an eine Mischung aus Metallica und Avenged Sevenfold erinnert hat. Fans dieser Bands können mit zumindest einem Song auf der EP bestimmt etwas anfangen, denke ich.
Fazit: „Name Dealer“ ist für mich eine überwiegend überzeugende EP, die eine gute Gitarrenarbeit und meistens interessante Vocals verbindet. Ich mag gerne Vielfalt und die ist hier gegeben. Allerdings hat mich „Anew“ gar nicht überzeugen können, was bei einer EP aus 4 Songs nunmal 25% sind.
6 von 10 Hellfire-Punkten!
Tracklist:
01 Name Dealer
02 Close In
03 Anew
04 The Die is Cast++
Mehr Infos:













