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© Titan Blood
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Titan Blood
Album: When The Tide Subsides
Genre: Heavy / Power Metal
Plattenfirma: Independent
Veröffentlichung: 14.09.2026
TITAN BLOOD ist ein Metal-Projekt unter der Leitung von Songwriter, Keyboarder, Produzent und Multiinstrumentalist Tony Rowe. Der dritte Longplayer „When The Tide Subsides“ setzt Rowes Weg fort, Metal nach eigenen Vorstellungen zu schreiben und zu produzieren. Anstatt als traditionelle Band mit fester Besetzung zu agieren, hat sich TITAN BLOOD zu einem internationalen Kooperationsprojekt entwickelt, das Musiker aus der ganzen Welt zusammenbringt, um Rowes Kompositionen zum Leben zu erwecken.
„Unite Them“ eröffnet das Album mit gediegenen Piano-Klängen, bis der Song kurz darauf mit voller instrumentaler Wucht in bester Power Metal Manier loslegt, mit Tailgunner Frontmann Craig Cairns hat man den hierzu passenden Sänger mit an Bord, der dem Song seinen Stempel aufdrückt. Zwischendrin bleibt sogar Zeit für einen ausgedehnteren Solo-Part, ehe das Ganze wie zu Beginn mit ruhigen Tönen ausklingt. „To Never Return“ hält die Dynamik am Laufen und verfügt gegenüber dem Einstieg über den etwas leichtfüßigeren Chorus.
„The Tower“ schraubt das Tempo dann ordentlich runter und entpuppt sich als stoischer Midtempo Rocker mit gefälligen Hooks, während das von spacigen Synthies eingeleitete „Stormblessed“ seinen Titel entsprechend wieder ordentlich Fahrt aufnimmt und – mit Ausnahme des gedrosselten Interludes – energiegeladen durch die Landschaft galoppiert, ein Song der mit Ausnahme der Keys auch prächtig zu Cairns anderem Betätigungsfeld Tailgunner gepasst hätte. „Do Not Be Immortal“ ändert an dieser Ausrichtung nichts wirklich Grundlegendes, lediglich die Riff Attacken werden hier zugunsten des Keyboard-Anteils merklich runtergefahren, worüber man natürlich geteilter Meinung sein kann.
Dies ändert sich dann beim wuchtigen „Drink The Water“ wieder, an dem man lediglich den etwas sehr subtilen Refrain mit der stumpf mehrfachen Wiederholung des Titels kritisieren kann. Rammstein-artige Marsch-Rhythmik kennzeichnet über weite Strecken „The Mountain And The Moon“, und auch wenn die Hookline gewohnt eingängig geraten ist, unterscheidet sich der Track stilistisch doch um einiges von den übrigen Stücken, woran der Prog-Metal Part in der Songmitte sicherlich seinen Anteil hat. Das abschließende „Want For Nothing“ orientiert sich wieder vermehrt an den Beginn der Scheibe, wobei die Nummer ein paar Anläufe braucht um zu zünden. Zum guten Schluss bekommt man den Opener „Unite Them“ nochmals als Extended Version serviert
Unterm Strich ist „When The Tide Subsides“ ein gelungenes Heavy/Power Metal Album, dem eigentlich nur ein Über-Song fehlt um womöglich den ganzen großen Wurf zu landen.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Unite Them
- To Never Return
- The Tower
- Stormblessed
- Do Not Be Immortal
- Drink The Water
- The Mountain And The Moon
- Want For Nothing
- Unite Them [extended version]
Mehr Infos:









