Threshold – Live At Rock Hard Festival 2025

© Threshold

 

Geschrieben von: Tim Karow 
Band: Threshold
Album: Live At Rock Hard Festival 2025
Genre: Progressive Metal
Plattenfirma: MIG Music
Veröffentlichung: 04.09.2026

 

Threshold gehören nicht gerade zu den Bands, die ständig auf Tour sind. Umso besonderer ist es, wenn die britischen Prog-Metal-Veteranen beim Rock Hard Festival aufschlagen. 2025 war der Auftritt dann gleich aus mehreren Gründen etwas Besonderes: Frontmann Glynn Morgan stand erstmals seit seiner Rückkehr zur Band im Jahr 2017 auf dieser Bühne. Grund genug also, diesen Abend festzuhalten.

Was sofort auffällt, ist die enorme Präzision. Threshold spielen ihren Progressive Metal technisch anspruchsvoll, ohne dass die Songs dabei verkopft wirken. Komplexe Arrangements treffen auf große Melodien, druckvolle Gitarren und den charakteristischen Gesang von Glynn Morgan.

Die Setlist ist dabei eine schöne Reise durch die Bandgeschichte. Mit „Mission Profile“ geht es mehr als 20 Jahre zurück zu „Critical Mass“, während Songs von „Subsurface“ und „Dead Reckoning“ ebenfalls ihren Platz finden. Den Schwerpunkt bilden allerdings die neueren Alben „Legends Of The Shires“ und „Dividing Lines“.

Gerade „Falling Away“ zeigt die emotionale Seite der Band. Hier geht es weniger um technische Spielereien, sondern um Atmosphäre und Gefühl. Danach zieht die Band wieder ordentlich an.

Mein persönliches Highlight kommt allerdings zum Schluss: „Snowblind“, „King Of Nothing“ und „Small Dark Lines“ bilden ein fantastisches Abschluss-Triple. Drei unterschiedliche Songs, die noch einmal sehr schön zeigen, wie breit THRESHOLD innerhalb ihres eigenen Sounds aufgestellt sind.

Fazit:  „Live At Rock Hard Festival 2025“ ist ein verdammt gelungenes Live-Dokument einer Prog-Metal-Band auf höchstem Niveau. Threshold liefern technisch präzise, druckvoll und gleichzeitig emotional ab. Die Mischung aus Klassikern und neueren Songs funktioniert hervorragend und macht die Veröffentlichung sowohl für langjährige Fans als auch für u-Neulinge interessant.

Für mich besonders stark: das letzte Drittel der Setlist. Da drehen die Briten noch einmal richtig auf und verabschieden sich mit drei echten Highlights. Von mir gibt es 7 von 10 Hellfire-Punkten.

 

Tracklist: 

Disk 1 von 2 (CD)
01 Slipstream
02 Silenced
03 The Man Who Saw Through Time
04 Mission Profile
05 Falling Away
06 Snowblind
07 King Of Nothing
08 Small Dark Lines

 

Disk 2 von 2 (DVD)
01 Slipstream
02 Silenced
03 The Man Who Saw Through Time
04 Mission Profile
05 Falling Away
06 Snowblind
07 King Of Nothing
08 Small Dark Lines

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