The Unity – The Devil You Know – Live

© The Unity – The Devil You Know – Live

 

Geschrieben von: Helgvar Sven Mánfreðson
Band: The Unity
Album: The Devil You Know – Live
Genre: Melodic / Power Metal
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 12. November 2021

 

Die deutsch-italienische Melodic Power Metal-Band THE UNITY mit den Gamma Ray-Mitgliedern Henjo Richter (Gitarre) und Michael Ehré (Schlagzeug) und ihren Bandkollegen Gianbattista Manenti (Gesang), Stef (Gitarre), Jogi Sweers (Bass) und Sascha Onnen (Keyboards) veröffentlichten am 12. November 2021 über Steamhammer/SPV ihr erstes Live-Album ‚The Devil You Know – The Unity Live‘ und kontert damit auf eigene Weise den noch immer nicht vollständig aufgehobenen Lockdown.

Damit gesellt sich nun zu den drei bisher veröffentlichten Studioalben ein weiteres eben live und ich gehe davon aus, das die drei anderen es nicht stiefmütterlich behandeln, nur weil es etwas anders ist. Zwölf Titel sind mit einer Gesamtlänge von 59:58 min. vertreten und was mir gleich zu beginn auffällt über Headset hörend ist, das man Fans wahrnimmt, was ich bei anderen Live-Alben die über meinen Rezensionsteller liefen, schmerzlich vermisste. Daher hier schon einmal ein leicht klatschender Applaus dafür, aber es geht ja im weiteren um das Album, den Inhalt. Ich persönlich kenne kein Album der Herren und daher gehe ich auch an dieses hier jungfräulich interessiert heran, denn neues zu entdecken, für sich, ist schon spannend, wenn es dann gefällt, logischerweise.

Der gewittrig, mit Sprachgesang und leichter Epik versehene Opener “Revenge” läutet die Reise ein, die Fans gehen gleich von Anfang an mit und folgend mit are you ready eingeleitet, fegt “Last Betrayal” in unterschiedlichst powerlastiger Manier über die Bühne, Sänger Gianbattista Manenti zeigt hörend seine Vielfalt und sein Können und selbst mir, der eher dem dämonisch besessen frönt und zugewandt ist, gefällt es richtig gut.

Mit schweren Riffs und hey, hey, hey, hey wird “No Hero” eingeläutet, ist energiegeladen, aber auch gesanglich leicht verträumt unterwegs und die 6-Saiter Fraktion zeigt sich optimal gerüstet und bietet topp Momente, während “No More Lies” – keine Lüge mehr, im gesamten kraftvoll aufstampft, geradlinig darf dabei headbanging betrieben werden und der Song lässt selbst mich mitwippen, natürlich sitzend im PC Sessel – no more Lies, no more Tears, no more Pain.

Im folgenden treffe ich auf dynamische Granaten wie “Firesign“, “We Don´t Need Them Here” oder auch “Close To Crazy“, aber auch alle anderen, wie z. B. das balladesk gefühlvolle “The Willow Tree“, das sich zunehmend aus dem Kokon “befreit” und dann schon fast episch ist und dargeboten wird, “The Storm” und “Welcome Home“, die mich mit vielen gittaristischen Augenblicken kräftig umarmen und letzter mich in die Geöffneten nimmt und sagt: Willkommen zu Hause! oder auch der längste im Bunde “Never Forget“, der noch einmal vieles und neues gekonnt professionell im perfekten Soundgewand auffährt, zumindest für mich.

Fazit: Eine starke Live Performance, die mich als hörender Neuling abgeholt, eingefangen und mitgenommen hat.

Von mir gibt es 9 von 10 Hellfire-Punkten!

Zusatzinfo: Aufgenommen wurde ‚The Devil You Know – The Unity Live‘ auf Tourneen der Jahre 2017 bis 2020 durch Deutschland und mehrere europäische Länder. Darunter Shows in engen, aufgeheizten Clubs, in denen der Schweiß von den Wänden tropfte, aber auch auf großen Festivals wie ‚Masters Of Rock‘ in Tschechien, auf dem Karlsruher ‚Knockout-Festival‘ und beim ‚Bang Your Head‘ in Balingen. Schwerpunkt des Tracklistings sind die Songs der Scheiben ‚The Unity‘ (2017) und ‚Rise‘ (2018), aber mit ‚We Don´t Need Them Here‘ auch die seinerzeit kontrovers diskutierte Single vom dritten Album ‚Pride‘ (2020), einem der Höhepunkte der Tour mit Rhapsody Of Fire.

 

Trackliste:

  1. Revenge 01:21
  2. Last Betrayal 04:22
  3. No Hero 06:00
  4. No More Lies 05:11
  5. Welcome Home 04:41
  6. Firesign 05:47
  7. The Storm 05:54
  8. We Don´t Need Them Here 03:58
  9. The Willow Tree 05:09
  10. You Got Me Wrong 05:09
  11. Close To Crazy 03:54
  12. Never Forget 08:32

 

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