Templar – Conquering Swords

© Templar

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Templar 
Album: Conquering Swords 
Genre: Heavy Metal 
Plattenfirma: Jawbreaker Records 
Veröffentlichung: 27.02.2026 

 

 

Stockholm war 2022 der Gründungsort der schwedischen Heavy Metalband „Templar“. Und es hat vier lange Jahre gedauert bis die „Svenska Pojkar“ ihr Debut „Conquering Swords“ vorlegen konnten. Gustav Harrysson (g), Teddy Edoff (g), Isak Neffling (voc,b) und Mille Lundstöm (dr) veröffentlichten 2024 die EP „Treacherous Beast“. Die zwei Singles „Trident“ (2024) und „Conquering Swords“ (zu Beginn 2026) finden wir auch auf dem aktuellen Album. Hören wir nun in die von den Titeln her 40-minütigen geheimnisvolle Scheibe.

Das Intro „Gates of Angmar“ zieht schon in den Bann. Mystische Klänge, die aus der nordischen Mythologie herrühren könnten, scheinen durch grelle Rufe, und die tiefe Stimme die Ankunft des Hexenkönigs vorzubereiten. Und so erscheint der „Witchking“ im galoppierenden, dynamischen Gitarrenrhythmus. Mit „Excalibur“ schwingen sie einen enorm scharfen Sound, der zum Ende hin wie eine erschöpfte Batterie klingt. „Rainbow`s End“ brilliert durch die schnellen Drums und die energiegeladenen Riffs.  

Wie flink die Saiten bearbeitet werden, dürfen wir In „Exiled in Fire“ hören. Dröhnende Drums verkörpern den Weg zum „Pyre“. Wo anders als dort sollte man im „Feuer verbannt“ werden? Erstaunlich behutsam begegnen wir der Hexe („The Sorceress“). Musikalisch in eine schleppende, endlose Ballade verpackt, die sich ab Minute 3:33 in ein angriffslustiges „Biest“ verwandelt. „Shipwreck“ wartet mit „Stoner Rock Elementen“ auf. Eine überraschende Wendung dieser Scheibe, die für mich den „Burner“ der Scheibe aufzeigt. Auffallend hier die starke, aggressive Voice. Was mir durchaus gefällt.

„White Wolf“ verbindet mehrere Elemente miteinander. Hier regiert, mystisches, episches, dämonisches und theatralisches zu einem verdammt geilen Metal Sound. Sozusagen als erfolgreichen Abschluss des Albums dürfen die „Conquering Swords“ ihren Siegeszug antreten. Mit scharfen Gitarren, krachenden Drum treffen die Schwerter volltönend aufeinander.  

Fazit: Ein Debut, das vor Mystik, Magie und Schlachtengetümmel nur so strotzt. Angelehnt an die „Artussage“ („Excalibur“) oder an „Herr der Ringe“ („Gates of Angmar“) sind wir mitten im Geschehen. Episch mit donnerndem Klang gepaart, eine Zeitreise, die eine Mixtur aus Fantasie, Zauberern und mittelalterlichen, heldenhaften Taten darstellt. Wie ich finde, ein kleiner Triumphzug der „Pojkar“, der den traditionellen Heavy Metal aufleben lässt. Allerdings könnte in die Voice noch mehr Energie investiert werden. 8,5 von 10 Hellfire Punkten für ein beeindruckendes Debut. 

 

Tracklist:

01-Gates of Angmar
02-Witchking
03-Excalibur
04-Rainbow`s End
05-Exiled in Fire
06-The Sorceress
07-Trident
08-Shipwreck
09-White Wolf
10-Conquering Swords

 

Mehr Infos:

Facebook

 

 

Speichere in deinen Favoriten diesen Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.