
© Tales Of Destiny
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Tales Of Destiny
Album: Ashes Of Destiny
Genre: Power Metal
Plattenfirma: Independent
Veröffentlichung: 26.09.2025
Bei TALES OF DESTINY handelt es sich um eine Power Metal Formation aus Quebec, Kanada. Obwohl die Band bereits Mitte der Neunziger Jahre gegründet wurde, erschien das Debüt Album „Reign Of The Eclipse“ erst im Jahr 2013. Was das Quintett in der Zwischenzeit getrieben hat, ist nicht übermittelt, aber zumindest sollten weitere zwölf Jahre ins Land gehen, bis nunmehr der zweite Longplayer „Ashes Of Destiny“ fertiggestellt wurde.
Stilistisch bieten die Kanadier melodischen, oftmals speedigen Power Metal, den man irgendwo zwischen Bands wie Majesty, Labyrinth, Crystal Skull und anderen einordnen könnte. Sänger Bruno Pouliot überzeugt mit kräftiger, gerne mal in höhere Lagen abdriftender Stimme, seine Mitmusiker verstehen ihr Handwerk und die Produktion ist für ein in Eigenregie eingespieltes Album sehr ordentlich. Beste Voraussetzungen also für einen Genre Leckerbissen.
Nimmt man das Album genauer unter die Lupe, kann man diese Einschätzung durchaus so stehen lassen – wenn man denn will. Die insgesamt elf Song gefallen mit ausgefeilten Hooks, die grundsätzlich gut ins Ohr gehen, und so manch starkem Gitarrensolo. So gut sich das für jeden Song einzeln betrachtet anhört, so machen sich im Gesamt-Album-Kontext im Laufe der Zeit leichte Ermüdungserscheinungen bemerkbar, da es der Scheibe schlicht an ein wenig Abwechslung mangelt. Natürlich lassen TALES OF DESTINY nicht durchgehend die Double Bass glühen, aber einen hymnenhafter Midtempo Banger sucht man beispielsweise vergeblich, lediglich kurz vor Ende des Albums findet sich mit „Silence“ ein Track, der zumindest zu Beginn und zum Schluss hin balladesk-epische Züge trägt und somit von der vorherrschenden Songstatik abweicht.
Auch fehlt auf „Ashes Of Destiny“ so etwas wie ein Über-Song, der einem noch tagelang nach dem Hören im Kopf herumspukt. Am nächsten kommen dem noch das von einem 2002er Demo stammende „Flame Of Victory“, das wechselhafte „The Fight For Life“ und das mit gewissen theatralischen Vibes ausgestattete „For My King“.
Alles in allem ist „Ashes Of Destiny“ ein ordentliches Power Metal Album ohne große Ausreißer nach oben oder nach unten. Wer mit den erwähnten Referenzen etwas anfangen kann, der dürfte auch TALES OF DESTINY gegenüber nicht abgeneigt sein.
Von mir gibt es 7 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Lost Cries
- Children Of Darkness
- Rescued By An Angel
- Flame Of Victory
- Wild Dream
- The Fight For Life
- For My King
- Demon Tears
- Feel The Nightmare
- Silence
- Night Shadow
Mehr Infos:
FACEBOOK
INSTAGRAM
BANDCAMP
YOUTUBE









