
© Sweet Savage
Geschrieben von: Lukas Potthoff
Band: Sweet Savage
Album: Bang
Genre: Heavy Metal
Plattenfirma: earMusic
Veröffentlichung: 12.09.2025
Sweet Savage veröffentlichen nach 14 Jahren ihr viertes Studio Album “Bang”. Ihr erstes Album erschien 1996. Die Band selbst ist nicht unbedingt bekannt, aber auch wenn es “erst” die 4. Platte ist, bekommen wir eine Angenehme Mischung aus Schnellen Hard Rock bis Heavy Metal Riffs, einem kreativen Schlagzeug, einem hörbaren Bass und abwechslungsreichen Vocals. Sogar eine kleine Ballade ist mit dabei.
Die Produktionsqualität, sowie Mix und Master sind qualitativ sehr hochwertig.
13 Songs mit einer Laufzeit von insgesamt 42 Minuten sind in Ordnung. Wobei ein Song (“The Meltdown”) lediglich ein Snippet ist und als Intro für den Folgesong gilt.
Textlich bewegen Sweet Savage sich zwischen erneut gefundener Rebellion, den Erfahrungen des Lebens und wie doof die Welt doch ist.
In “I See The Light” (übrigens einer der Stärksten Riffs und Intros des Albums – definitiv ein Highlight) folgt eine Auseinandersetzung zwischen Seele, Schicksal und der Vergangenheit die deutlich wird. Eben jene Vergangenheit und Verbindung zur Zukunft wird klar angesprochen und gesagt: ich bin nicht der einzige für dich und du nicht die einzige für mich. Scheinbar eine Reflektion der Vergangenheit und deren Unzufriedenheit.
“Mad World” hingegen setzt sich mit der Rebellion gegen ein allgemeines “Establishment” auseinander. Man möchte wollte einfach damit fertig werden. Alte Männer finden wohl in der Reife ihres Lebens erneut eine Rebellion.
Wenn man über die Pseudo-Tiefe der Texte hinwegsieht, bekommt man als Hörer ein sehr stabiles und abwechslungsreiches Heavy Metal Album. Moderner Sound und stabiles Songwriting.
6,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
01 Bang
02 Bad F Robot
03 Leave Me Alone
04 I See The Light
05 I Dont Know
06 Live and Die
07 The Meltdown
08 Mad World
09 The Chosen One
10 Dirtyland
11 Time
12 Outside
13 Victorious
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