Stone Nomads – Empire of Stone

© Stone Nomads

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Stone Nomads 
Album: Empire of Stone 
Genre: Stoner Rock / Doom
Plattenfirma: Ripple Music 
Veröffentlichung: 21.11.2025

 

Aus Houston, Texas kommt eine dreiköpfige Formation namens „Storm Nomads“ (Sturm Nomaden). Die von Jon Cosky (voc,g) und Jude Sisk (b, voc) 2021 gegründete Band veröffentlicht ihr mittlerweile drittes Album nach „Fields of Doom“ 2022, „At the gates of solitude“ 2023, und den beiden „EP“ „Fiery Sabbath“ 2023 und „Beyond the Gates“ 2024. Der dritte im Bunde ist Ben Wozniak (dr). Die gewählten Titel ihrer Veröffentlichungen lassen also schon tief in den Abgrund, die Finsternis blicken. Hören wir uns mal an, was die „Sturm Nomaden“ in über 40 Minuten ableisten.

Da geht es im Opener „Lost in the storm“ erst einmal sehr gelassen zu. Rhythmisch ändert es sich schnell. Ein schleppender, tragender Sound, unterstützt durch „dark Voices“ gibt dem Titel die nötige musikalische Nahrung. Beeinflusst vom Stoner Rock, von „Black Sabbath“, wie ich finde, rumpelt „Eyehatesociety“ durch die Rille. „Valley of Souls“ ist der „Shortrun“ (1:01) und klingt doch sehr esoterisch, oder sollte ich sagen: hinduistisch? Sei es drum, eine kleine Ruhephase scheint uns gegönnt.

 „Empires of Stone“ stellt aber die gewohnt brachiale und stimmgewaltige Unruhe schnell wieder her. Und doch scheint es nicht verwunderlich, dass sie einem Gebirge in der Türkei eine Hommage entgegenbringen. „Mount Aras“, einem Berg, an dem vermutlich die Arche Noah „gestrandet“ sein soll. So halten die Jungs auch ein wenig „theatralische“ Klänge für uns bereit. „Desolate Sands“ startet mit einem fulminanten, harten Solo, ohne den düsteren Rhythmus zu verlieren. Trotzdem wird es ab 1:51 Minute sehr nachdenklich. Leise Töne beherrschen die Szenerie, wechseln sich mit rauen Klängen kontinuierlich ab. 

Den doomigsten Track sehe ich in „Death Adder“. Hier schleicht sich die „Todesotter“ musikalisch langsam heran. Die dunkle Ankündigung von Jon (..“Death Adder comes“.) wird verdammt wirksam durch die Rhythmik der Drum    und der Gitarren sichtbar gemacht. Und so abrupt wie der Song endet, hat sie sicher den tödlichen Biss vollzogen. Bleibt noch der Schluss Track „The devil lives in Texas“. Na, wenn man weiß wo er beheimatet ist, muss sich der Rest der Welt ja keine Sorgen machen. Melodisch hebt sich dieser Track von den anderen hörbar ab. Schneller, mit recht aggressivem Gitarrensound für mich der Anspieltipp des Albums.

Die progressive und auch metallische Reise durch das „Stein Imperium“ ist sowohl auf CD – Digipack, als auch auf einer limitierten Vinyl – Ausgabe erhältlich.

Fazit: Auch wenn hier ein Genre bedient wird, das dem Doom nahesteht, so darf man getrost sagen, so gruselig klingt es nicht. Die Nähe zu „Black Sabbath“ ist hier unverkennbar. Irgendwie hat diese Scheibe seinen Reiz, die selbst mich hat aufhorchen lassen. Gradlinige Struktur, die begeistert und nicht langweilig auftritt. Meine Bewertung sind 7,5 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

01-Lost in the storm
02-Eyehatesociety
03-Valley of Souls
04-Empires of Stone
05-Mount Aras
06-Desolte Sands
07-Death Adder
08-The Devil lives in Texas  

 

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