
© Starforce
Geschrieben von: Klaus S.
Band: StarForce
Album: Beyond The Eternal Night
Genre: Speed / Heavy Metal
Plattenfirma: Jawbreaker Records
Veröffentlichung: 14.11.2025
Soweit es Metal aus Mexiko anbelangt, genießt das mittelamerikanische Land immer noch einen gewissen Exoten Status, auch wenn in den letzten Jahren Bands wie Jet Jaguar, Corvus Noctis oder Agora hierzulande durchaus ihre Duftmarken setzen konnten. In diese Riege reiht sich jetzt auch STARFORCE ein, eine 2021 gegründete Formation, die bislang neben diversen Singles lediglich eine EP veröffentlicht hat sowie auf zwei Split-Alben vertreten ist. Höchste Zeit also für den ersten Longplayer „Beyond The Eternal Night“.
Stilistisch sind STARFORCE im Heavy- und Speed Metal der 80er Jahre unterwegs, auch der Sound der Scheibe macht einen eher old-schooligen Eindruck und beim Gesang könnte glatt Kai Hansen zu Walls Of Jericho Zeiten Pate gestanden haben. Nach dem spacigen, ein wenig an Stranger Things erinnernden Synthi-Intro brettert „Androméda“ nach kurzem Anlauf vehement durch die Botanik, wobei der Fokus mehr auf Intensität als auf Geschmeidigkeit liegt, wobei diese keine Kritik an der exzellenten Gitarrenarbeit sein soll.
Stücke wie „Rock And Roll Slave“ oder „Sign Of An Angel“ schlagen in die gleiche Kerbe, bei „R.T.K. (Sadistic Impulses)“ kommt noch ein Prise Thrash hinzu und „The Prophecy“ tut zumindest noch zu Beginn so, als könnte es kein Wässerchen trüben. „Space Warrior“ verfügt zwar ebenfalls über einen ordentlichen Drive, entpuppt sich aber als wahre Metal Hymne. Balladen-Freunde kommen mit „Piel Helada“ auf ihre Kosten, das Instrumental Stück „Sonata En Bm (Drapped In Light)“ ist eine knapp zweieinhalb minütige Shredd-Orgie und „Stay Heavy“ überrascht mit einem ausgiebigen Solo Part von Drums, Gitarre & Co. Das Highlight der Scheibe folgt ganz am Ende der Tracklist mit „Lejos De Ti“, ein etwas zurückhaltendes, leicht melancholisch wirkendes Stück, welches sich durch seine großartigen Melodien auszeichnet.
Alles in allem kein schlechtes Debüt, das STARFORCE hier abgeliefert haben, auch wenn trotz aller Wucht in Sachen Hooks noch ein wenig Luft nach oben bleibt. Für Anhänger dieser Spielart aber auf jeden Fall zu empfehlen.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Up To The Collapse In The Far Future
- Andrómeda
- Rock And Roll Slave
- The Prophecy
- Space Warrior
- Piel Helada
- R.T.K. (Sadistic Impulses)
- Sonata En Bm (Drapped In Light)
- Sign Of An Angel
- Stay Heavy
- Lejos De Ti
Mehr Infos:










