Semper Acerbus – Following Omens

© Semper Acerbus

 

Geschrieben von: Bernd Kröninger   
Band: Semper Acerbus 
Album: Following Omens  
Genre: Melodic Metalcore 
Plattenfirma: Eclipse Records 
Veröffentlichung: 09.01.2026

 

Liest man den Bandnamen „Semper Acerbus“, könnte der Verdacht aufkommen, wir bekommen lateinischen Unterricht. Weit gefehlt. Hier geht es um knallharten Metalcore. Namensgeber der Band ist der Frontmann Nelson Acerbus (voc). Jaime Vargas (g), Joe Dragich (g), Sammy Farhat (b) und Tyler Thomas (dr) komplettieren die Band. Viele Metal Festivals sind bereits auf ihrer „Habenseite“ verbucht. So z.B. 2019 das „Memorial Metal Fest“, 2021 „Full Terror Asault“ oder „Hell and Heaven“ 2022 um nur einige zu nennen. Was uns die Jungs mit ihrem dritten Album „Following Omens“ anzubieten haben, führen wir unserem Gehörgang zu.

„Suffering awaits“ als Opener, fällt sozusagen gleich mit der Tür ins Haus. Extremst harter Rhythmus legt den Maßstab schon ziemlich hoch. Bei diesem „Killer“ fragt man sich, was kann da noch kommen?  „Mr. Growl“ treibt Dich mit dem epischen Gesang und dem Chor direkt in die musikalische – positiv gemeint – Hölle. „One day at a time“ stimmt sehr harmonisch ein. Die angenehme Tonkunst wird bei 0:55 jäh unterbrochen, rammt sich brutal ins Ohr, verliert bei 1:23 gering an Energie, bevor der gewohnt harte Sound zurückkehrt. Genau diese Tempi Wechsel sind das, was den Song trägt, ihn ausmacht! 

„The Gallows“ ist wie das Tor zur Hölle. Gemein, krass und beinahe als krank zu beschreiben. Eine musikalische Stampede. „Alluring Vendetta“ ist der Shortrun mit 0:59 Minuten. Klingt als sei jemand auf dem Weg, Treppen zu besteigen, die er nicht begehen möchte. Etwas schwerfällig und monoton. „Wounded“ besticht durch die diverse Rhythmik, die sich zwischen melodisch und brutal abspielt.

Den „Burner“ jedenfalls für mich, ziehen sie mit „Torn inside“. Hier packen sie in 3:29 Minuten melodisches, riffiges mit einer genialen Drum Performance zu einem geschnürten Paket zusammen. Mittendrin (2:09) ein feines Solo.

Fazit: „Semper Acerbus“ zündet gleich zu Beginn des Jahres 2026 eine explosive Rakete. Ob es ungewollt („Unwanted“) war, sei mal dahingestellt. Mit ihrer Thematik um Romantik, Tod, Omen und Geister nehmen sie verdammt vernichtende Perspektiven ins Visier. Eine Scheibe für all diejenigen, die total abschalten und sich dem scharfen Heavy Metal hingeben wollen. Meine Bewertung sind 8,5 von 10 Hellfire Punkten.

 

Tracklist:

01-Suffering Awaits
02-Unwanted
03-One dy at a time
04-The Gallows
05-Alluring Vendetta
06-Archangel
07-Wounded
08-Torn inside
09-District Coward

 

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