
© Sarayasign
Geschrieben von: Klaus S.
Band: Sarayasign
Album: Shadows Of The Dying Light
Genre: Melodic Hard Rock
Plattenfirma: Black Lodge Records
Veröffentlichung: 30.11.2025
SARAYASIGN ist eine aus Örebro, Schweden stammende Band, die wie sie selbst sagt mit einer explosiven Mischung aus cineastischer Weite, Hard-Rock-Intensität und melodischer Grandiosität das Konzept des konzeptgetriebenen Rocks neu definiert. Die Band wurde im Jahr 2020 gegründet und hat nun bereits ihren dritten Longplayer eingespielt.
Ganz nüchtern betrachtet ist das, was die Schweden da auf die Beine gestellt haben, ein feines Stück melodischen Hard Rocks. Stimmige Arrangements, eingängige Melodien und eine bestens eingespielte Band, dazu mit Stefan Nykvist ein großartiger Sänger, dessen Timbre einem gewissen Jorn Lande nicht unähnlich ist, im Grunde gibt es an „Shadows Of The Dying Light“ nichts auszusetzen. Selbst die vereinzelt auftretenden orchestralen Untermalungen halten sich in wohldosierten Grenzen. Stattdessen wird mehr Wert auf so manch feines Solo gelegt, und davon gibt es hier einige zu bewundern.
Wer jetzt glaubt, der Schreiberling dieser Zeilen würde jetzt mindestens neun Punkte aus der Tastatur schütteln, der irrt leider. Denn so sehr die insgesamt zwölf Stücke für sich betrachtet auch überzeugen, so ermüdend wirkt das Ganze ein wenig mit fortlaufender Spieldauer, denn das Manko dieses Albums ist die weitestgehende Gleichförmigkeit der Songs. Fast alles spielt sich im selben, bestenfalls mittleren Temposegment ab, mit allenfalls kleinen Nuancen. Lediglich „Shades Of Black“ und „Walk Alone“ brechen nennenswert aus diesem Format aus, und auch beim epischen, achteinhalb minütigen Finale „Throne Of Gold Part III-The Hidden Portal“ ziehen die Skandinavier zumindest zwischendrin mal kurzzeitig die Zügel an. Der Rest bleibt trotz nicht zu leugnender Qualitäten etwas vorhersehbar, und ich ertappe mich sogar dabei, nochmals nachschauen zu müssen, bei welchem Song ich mich gerade befinde.
Anhänger dieser Art der Musik sollten „Shadows Of The Dying Light“ sofort in ihr Herz schließen, für mich persönlich hätte es gerne ein klein wenig abwechslungsreicher sein dürfen.
Von mir gibt es 7,5 von 10 Hellfire Punkten.
Tracklist:
- Worlds Apart (Shadowlands)
- Watching It Burn Away
- Shades Of Black
- Shadows Of The Dying Light
- From Ashes
- The Wanderer
- One Last Cry
- The Nameless Ones
- Coming Home
- Walk Alone
- Bleeding Hope
- Throne Of Gold Part III-The Hidden Portal
Mehr Infos:










